Österreich, Linz – Gut begleitet von Anfang an. Soforthilfefond für Mütter und Babys

Kinderweltgebetstag 2018

Die Geburt eines Kindes ist für frischgebackenen Eltern nicht nur ein berührendes Erlebnis, sondern kann in manchen Fällen zur Belastung werden. Das kann sich wiederum negativ auf die Psyche der Allerkleinsten auswirken. Um mögliche psychische Erkrankungen der Kinder frühzeitig abzufedern, zu vermindern und die Mutter-Kind-Bindung zu stärken, bietet das Diakonie Zentrum Spattstraße für Hochrisikofamilien Unterstützungsleistungen im Rahmen von Frühe-Hilfen-Netzwerken an. Diese Frühe-Hilfen-Netzwerke koordinieren die zahlreichen, bereits bestehenden Angebote für Familien und begleiten und unterstützen die Familie gegebenenfalls selbst.

Mütter bzw. Elternpaare werden dabei unterstützt, die Bedürfnisse und Signale ihrer Kinder von den ersten Lebensmonaten bis zum 3. Lebensjahr zu erkennen und zu verstehen. Das Programm baut auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Bindungstheorien auf. Durch Einzelbetreuung, begleitete Gruppenerfahrung und Austausch der Betroffenen soll die Begegnung zwischen Kind und Eltern so gestaltet werden, dass sich das Kind trotz aller Hindernisse körperlich, seelisch und mental gesund entwickelt und die Eltern die Erkenntnis einer gelungenen Elternschaft gewinnen.

Bei der Arbeit in Gruppen und Einzelkontakten treffen die MitarbeiterInnen sehr häufig auf Familien, denen die nötigsten Mittel zur Ernährung und Pflege der Säuglinge fehlen. Hier bedarf es einer Soforthilfe um die Grundversorgung der Säuglinge sicherzustellen und konkret hierfür soll die Fördersumme verwendet werden. In weiterer Folge wird in Kooperation mit den Frühen Hilfen oder der Frühförderung ein Plan zur Unterstützung der Familie bei Behördengänge usw. erstellt, um die prekäre Situation langfristig abzufedern.

Projektpartner:

Diakonie Zentrum Spattstraße

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Finanzierung: 2018
Fördersumme: 1.000,- Euro

Bilder Copyright: Diakonie Österreich