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WGT Journal 2017

Der Weltgebetstag 2017 aus den Philippinen war für sehr viele WGT-Komitee’s  rund um die Welt sehr erfolgreich. Die einzelnen Berichte aus den Ländern finden Sie nun in diesem Journal, ebenso einen allgemeinen Bericht über die Plenarsitzungen und Workshops auf der Internationale Tagung.

Dieses fand dieses Jahr in Brasilien statt und es war eine inspirierende Veranstaltung. Das intensive Programm für 188 Teilnehmer aus 81 Ländern hatte das Ziel, die WGT-Bewegung weiter auf und auszubauen. Ein neues Exekutivkomitee  wurde gewählt und die nächsten Schriftsteller Länder von 2022-2026 wurden ausgewählt, zusammen mit ihren Themen. Demnächst wird es auch noch detailliertere Informationen auf der Internationalen Website www.worlddayofprayer.net  geben.

Hier zum downloaden: WDP Journal 2017

Dieser Beitrag wurde am 4. Dezember 2017 in Aktuelles veröffentlicht.

Besuch aus Uganda

Schwester Antonia Dulong berichtete vom Projekt und der Situation im Land

Gestern hat Schwester Antonia Dulong die Geschäftsstelle des Weltgebetstages in Wien besucht. Sie wurde herzlich von den beiden Mitarbeiterinnen Maria Schachamayr und Verena Bauer, sowie den beiden Vorstandsfrauen Brigitte Zinnburg und Traude Ceyka begrüßt.

Antonia Dulong ist Karmelitin, ihr Mutterhaus befindet sich in Linz. Sie befindet sich gerade auf Heimaturlaub und hat die Chance ergriffen und die Frauen des Weltgebetstags besucht. Die gebürtige Französin spricht sehr gut Deutsch, mit einem oberösterreichischen Dialekteinschlag. Sie leitet derzeit das Projekt „HIV/AIDS Prävention durch das „Treue Haus“ das seit 2016 vom WGT unterstützt wird. Mittels Seminaren und Trainings wird Pärchen und jungen Erwachsenen die Bedeutung der Familie und die Verantwortung für andere vermittelt wird. Weiters wird Aufklärungsarbeit zu den Themen HIV und AIDS angeboten. Auch landwirtschaftliche Kurse werden angeboten sowie  Tiere und landwirtschaftliche Geräte an an die TeilnehmerInnen verteilt.

Schwester Antonia hält die Seminare zum wissenschaftlichen Teil, also zum Virus und wie eine Übertragung erfolgt und welche Folgen die Infektion hat. Sie berichtete, dass die Anzahl der Neuinfizierten leider wieder gestiegen ist. In ihrer Diözese sind derzeit 15 Prozent HIV-positiv. Im Rahmen ihrer Arbeit wird auch über die Folgen des Alkoholkonsums aufgeklärt. Es wird vor allem versucht Kinder davon fernzuhalten.

Ein zentrales Problem in der Landwirtschaft sei der Klimawandel. Die diesjährige Dürre hatte große Ernteausfälle zur Folge, Menschen sind verhungert. Eine solche Katastrophe hat Schwester Antonia in den 15 Jahren seit sie dort ist noch nie erlebt.

 

Dieser Beitrag wurde am 28. November 2017 in Aktuelles veröffentlicht.

Für Gottes Schöpfung danken und sie bewahren

Multiplikatorinnentagung 2017 im Bildungshaus St. Klara in Vöcklabruck

Vom 11. bis 13. 2017 November fand wieder die alljährliche Multiplikatorinnentagung des Weltgebetstags der Frauen in Österreich statt. Rund 50 Frauen aus verschiedenen Regionen in Österreichs, aus Südtirol (Italien) und Rumänien kamen zusammen, um von Freitag bis Sonntag gemeinsam im Bildungshaus St. Klara in Vöcklabruck, den Weltgebetstag 2018 vorzubereiten.

Die Frauen erfuhren mehr über das wenig bekannte Schwerpunktland Surinam, das sich nördlich von Brasilien zwischen den beiden Guayanas befindet. Dieses südamerikanische bzw. karibische Land war bis 1975 eine niederländische Kolonie. Das Land ist ein gutes Beispiel für das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Cornelia Marschall, Projektreferentin vom Weltgebetstag Deutschland, mit dem gemeinsam mit dem Weltgebetstag Schweiz zwei Projekte in Surinam unterstützt werden, berichtete von ihrer Reise dorthin vergangenen November. Sie wies auf die dortigen Umweltprobleme hin, die nicht unabhängig von unserer Konsumgesellschaft in Europa betrachtet werden können und stellte die Fragen: Was wissen wir eigentlich, wenn wir wissen, dass es so nicht weitergehen kann? Reicht es uns, wenn es für uns reicht? Sie forderte einen Paradigmenwechsel, ein Abschiednehmen von der „hegemonialen Lebensweise“.

Am Samstag beschäftigte sich die altkatholische Diakonin Elisabeth Steinegger im Rahmen der Bibelarbeit mit dem Schöpfungsbericht, denn die Weltgebetstagsfrauen in Surinam haben sich für das 1. Kapitel des Buches Genesis als Liturgie für den kommenden Weltgebetstag entschieden. Auch die WGT-Projektreferentin, Verena Bauer, bezog sich in ihrer Projektpräsentation auf den Schöpfungsbericht. Sie zeigte auf, welche Folgen der rücksichtslose Umgang mit der Umwelt besonders auf Frauen in den Partnerländern hat und stellte die Projekte vor, welche im Jahr 2018 unterstützt werden sollen. Sie wies dabei darauf hin, wie diese dazu beitragen, Frauen in den Partnerländern zu stärken, damit sie besser für die Auswirkungen des Klimawandels gerüstet sind.

Der Samstagabend stand ebenfalls ganz im Motto des kommenden Schwerpunklandes. Es wurde getanzt und gefeiert. Besonderen Anklang fand das Kopftuchbinden der beiden Vorstandsfrauen Brigitte Hany und Brigitte Zinnburg. Die sogenannte Angisa, der traditioneller Kopfschmuck auf Surinam, kann unterschiedliche Bedeutungen haben. Lustig, und doch mit einem ernsten Hintergrund, empfanden die Frauen auch das Umweltspiel vom International Office in New York, das in Vierer-Gruppen gespielt wurde.

Die Tagung schloss mit einer Weltgebetstagsfeier am Sonntagvormittag, bei dem die kreativen Gestaltungsvorschläge von den verschiedenen Gruppen vorgestellt wurden.

 

Dieser Beitrag wurde am 13. November 2017, in Aktuelles veröffentlicht und verschlagwortet mit , .

Reformation bewegt – 500 Jahre und ein Fest

Der Weltgebetstag war in der Pagode der EFA dabei

Tausende Menschen sind zum Rathausplatz gekommen. Viele Highlights auf den drei Bühnen z.B. der Besuch von Leymah Gbowee (Friedensnobelpreisträgerin aus Liberia), 38 Info-Zelten (einigen davon stattete auch die Friedensaktivistin Dr. Sumaya Farhat-Naser einen Besuch ab) und 19 Spielstationen boten ein nicht aufzählbares vielfältiges Programm. Der Weltgebetstag teilte sich ein Zelt mit der Evangelischen Frauenarbeit. Mit der dargebotenen Power Point Präsentation konnte man sich schnell einen Überblick über die Grundzüge des Weltgebetstages verschaffen und auch Eindrücke gewinnen über die erst vor kurzem stattgefundene Internationale Weltgebetstagskonferenz in Brasilien. Wenn man die eine und andere Quizfrage richtig beantworten konnte, wurde man mit einem Weltgebetstaler belohnt. Die Mitarbeiterinnen im Zelt freuten sich über das große Interesse und die vielen bereichernden Begegnungen.

 

 

Dieser Beitrag wurde am 3. Oktober 2017 in Aktuelles veröffentlicht.

Internationale Weltgebetstags-Konferenz

vom 20. bis 27. August 2017 in Foz do Iguacu in Brasilien

Die internationale Weltgebetstagskonferenz findet alle 4 bis 5 Jahre statt.
188 Frauen aus 80 Ländern sind nach Foz do Iguacu, im Drei-Länder-Eck Brasilien, Paraquay und Argentinien gelegen, gereist um sich kennenzulernen, auszutauschen, die Weltgebetstagsbewegung im Sinne von „Global denken – lokal handeln – zu stärken und weiter zu entwickeln und die neuen Themen und Länder festzulegen.
Die Vorsitzende Brigitte Zinnburg und Brigitte Hany waren vom österreichischen Komitee dabei.

Während dieser Konferenz gibt es immer auch Wahlen. Jede Region (Afrika, Asien, Europa, Naher Osten, Nordamerika, Pazifik und Südamerika) wählt ihre beiden Vertreterinnen ins internationale Komitee. Für unsere Region, Europa, wurde Emmanuelle Bauer, aus Luxemburg wiedergewählt und neu in diese Funktion gewählt wurde Senka Sestak Peterlin, aus Kroatien
Corinna Harbig, bisherige Vorsitzende des Internationalen Komitees wurde abgelöst von Laurence Gangloff. Sie war ehemalige Europavertreterin, kommt aus Frankreich und ist von Beruf Pfarrerin.

Auf der Konferenz erarbeitete ein Team die weiteren Länder und Themen: Hier sind sie!
2022 – England, Wales, Nordirland: „I know the plans I have for you“ (Jer,29,11)
2023 – Taiwan: „I have heard about your faith“ (Eph.1,15-19)
2024 – Palästina:“I beg you … bear with one another in love“ (Eph.4,1-3)
2025 – Cook Island: „I made you wonderful“ (Psalm 139,14; 1-18)
2026 – Nigeria: „I will give you rest: come“ (Mt.11,28-30)

 

Dieser Beitrag wurde am 29. August 2017 in Aktuelles veröffentlicht.