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WGT-Veranstaltung am 9. September 2019: Bildung ohne Schranken

Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung! Aber wie können in der Praxis Hindernisse auf dem Weg zu inklusiver Bildung überwunden werden?

Der Weltgebetstag der Frauen Österreich und Brot-für-die-Welt laden ein, Erfolgsbeispiele aus Lesotho, Simbabwe und Österreich kennen zu lernen. Die BesucherInnen erhalten Einblick in Herausforderungen und gelungene Inklusion von Kindern mit Behinderungen ins Regelschulsystem.

Podiumsgespräch mit anschließender Publikumsdiskussion
Rabasotho Moeletsi (LNFOD/Lesotho)
Joyce Matara (Jairos Jiri Association/Simbabwe)
Laura Riefenthaler (ERG Donaustadt)
Andrea Boxhofer (Diakonie Zentrum Spattstraße)

Ort: C3 – Centrum für Internationale Entwicklung │ Sensengasse 3 │ 1090 Wien
Termin: Montag 09.09.2019 │ 18 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr/Dein Kommen!
Um Anmeldung wird gebeten: Martina Mathe m.mathe@brot-fuer-die-welt.at

Dieser Beitrag wurde am 13. August 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

Bericht: Künstlergespräch zwischen WGT-Frauen am 29. Mai 2019

Am 29. Mai 2019 sprach Weltgebetstags-Frau Monika Pendl mit Vorstandsfrau Eva Lochmann, ebenfalls passionierte Malerin, über ihre aktuelle Ausstellung „Elements“ im Otto-Mauer-Zentrum in Wien.

In ihren Werken stellt die Tirolerin Naturphänomene in expressiven Farben dar. Sie vermitteln Stimmungen, die zum Verweilen, Hineinblicken und Hineinspüren einladen.

Begrüßt wurden die anwesenden Kunstinteressierten durch Gottfried Riegler-Cech, dem Leiter des Otto-Mauer-Zentrums. Begleitet wurde das Gespräch von ausgewählten Gedichten, vorgelesen von Regina Pendl.

Die Ausstellung kann bis  Donnerstag, 27. Juni 2019 von Mo-Do zwischen 9 und 15 Uhr besichtigt werden (oder auf Anfrage unter wgt@weltgebetstag.at oder 01/406 7870). Adresse: Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Straße 2-4/2/22, 1090 Wien

 

 

Dieser Beitrag wurde am 14. Juni 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

WGT Europakonferenz

Von 12. bis 18. Juni findet die Weltgebetstags-Europakonferenz im Konferenzzentrum in Lunteren in den Niederlanden statt. Alle vier bis fünf Jahre treffen sich die Delegierten der einzelnen WGT-Komitees aus den europäischen Ländern zum Austausch, Beratungen und Begegnungen.

Das Komitee in den Niederlanden hat sich für das Thema: Eine Geschichte zu erzählen – ein Aufruf zum Handeln

entschieden. Unsere Vorsitzende Frau Brigitte Zinnburg wird den WGT-Österreich in den Niederlanden vertreten.

Dieser Beitrag wurde am 12. Juni 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

5 Jahre erfolgreiche DACH-Kooperation

Vergangene Woche fand das jährliche DACH-Treffen der Projektreferentinnen von WGT-Deutschland, WGT-Österreich und WGT-Schweiz statt. Zentrales Thema war die gemeinsame Projektförderung 2021 mit Ausblick auf 2022.

Am 3. und 4. Juni kamen die Projektverantwortlichen der drei WGT-Komitees aus Deutschland, Österreich und Schweiz für den jährlichen Austausch zusammen. Es wurde nicht nur die aktuelle gemeinsame Förderung von DACH-Projekten und die mögliche gemeinsame Projektförderungen 2021 besprochen, sondern auch die verstärkte Kooperation über die Projektarbeit hinaus, wie zum Beispiel das geplante gemeinsame Verfassen der Liturgie für 2021 und die verstärkte Kooperation im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Das erste Mal anwesend waren die zwei Schweizerinnen Beatrice Battaglia und Sara Hanselmann. Gemeinsam mit Annemarie Akermann, die an diesem Treffen leider nicht teilnehmen konnte, sind sie die Nachfolgerinnen der langjährigen Projektverantwortlichen des WGT-CH Iris Utz.

Die WGT-DACH-Kooperation hat sich in den vergangenen fünf Jahren als sehr positiv dargestellt. Hervorzuheben ist vor allem die Arbeitserleichterung und Einsparung von Ressourcen, sowie der gemeinsame Austausch zu relevanten Themen der WGT-Bewegung.

Von links hinten: Irene Tokarski (Geschäftsführerin WGT-D), Sara Hanselman (Projektreferentin WGT-CH), Beatrice Battaglia (Projektreferentin WGT-CH), Elisabeth Papauscheck (Finanzreferentin und Mitglied Projektausschuss WGT-A); von links vorne: Barbara Hauer-Nussbaumer (Projektreferentin WGT-D), Verena Bauer (Projekreferentin WGT-A), Carola Mühleisen (Projektreferentin WGT-D)

Bericht: Ökumenische Weltgebetstagsreise in den Osten Sloweniens

Auf dieser zweiten Reise ins WGT – Land 2019 besuchten die TeilnehmerInnen vom 15. bis 20. Mai sowohl interessante Orte und Sehenswürdigkeiten im Osten Sloweniens als auch Menschen und inbesondere Frauen des WGT-Schreiberkomitees vor Ort. Somit erfuhren sie aus erster Hand vom Leben in der jungen Demokratie im Herzen Europas.

Die Reisenden waren im Thermalhotel Ajda im Kurort Moravske Toplice im Osten des Landes untergebracht und unternahmen von dort täglich Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung.

Anbei einige Eindrücke dieser schönen Reise durch unsere Nachbarland.

Das war das bibeltheologische Seminar zum WGT 2020 Simbabwe

Das deutsche WGT-Komitee veranstaltete dieses Seminar am 11. April und hatte dazu als Vortragende Prof.in Dr.in Ulrike Bechmann (Uni Graz), Prof. Dr. Joachim Kügler (Uni Bamberg)  eingeladen. Als besonderen Gast durften wir auch Frau Prof.in Dr.in Kudzai Biri begrüßen. Sie ist Dozentin für Christliche Theologie und theologische Lehre der Kirchen in Simbabwe an der University of Zimbabwe, Harare. Ungefähr 85 Frauen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich nahmen am Seminar teil, welches im Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg stattfand.

Prof. Biri berichtete über die Situation der Frauen im Nach-Mugabe-Simbabwe. Die Frauen aus Simbabwe lesen den Text von Joh 5,2-9a ausschließlich in Bezug auf die Heilung des Kranken und nicht im Kontext der anschließenden Dialoge einerseits mit dem Kranken, andererseits mit “den Juden“. Für sie steht die Ermächtigung des Kranken im Mittelpunkt: so wie dieser Kranke nichts zur eigenen Heilung beiträgt, so haben die Frauen in der Vergangenheit nichts (nur wenig) zur Änderung ihrer Situation gemacht. „Steh auf, nimm deine Matte, geh“ verstehen sie als Aufforderung an sich, mutig aufzutreten, um politische, traditionelle, patriarchale Unterdrückung der Frauen in Simbabwe aufzuzeigen und dagegen anzukämpfen.

Prof. Kügler sprach über die Besonderheiten des Johannes-Evangeliums, über den Inhalt der Lehre; den Ablauf, den Stil der Reden; die Entstehungszeit bzw. den  -Ort.  Im Speziellen betrachtete er dann die Bibelstelle und verwies auf diese Wichtigkeit: der Geheilte begreift, dass Jesus der Logos ist, dass in ihm Gott gegenwärtig  ist. Aus dieser Perspektive gesehen ist die Heilung für den Evangelisten Johannes quasi nur Beiwerk.

Am nächsten Tag sprach Prof.in Bechmann im Rahmen einer Bibelarbeit über die gewählte Bibelstelle. Wie lesen Menschen mit Behinderung diese biblischen Heilungsgeschichten? Interpretieren wir sie so, dass nur „gesund“ „normal“ ist? Denn was ist, wenn Gott nicht heilt? Lebensläufe gehen nicht immer glatt, aber nicht weil wir gesündigt haben! Diese Sicht war für uns – ich möchte fast sagen – erschreckend neu. Aus diesem Blickwinkel haben wahrscheinlich viele von uns Nicht-behinderten die Heilungsgeschichten noch nie betrachtet. Ein ganz wichtiger Gesichtspunkt, den wir weitertragen, weitersagen sollten!

Ausgestellt waren Näharbeiten von Frauen aus Simbabwe, in denen sie ihre Geschichte, ihre Lebensläufe erzählen.

Dieser Beitrag wurde am 18. Mai 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

Ist Klimawandel eine Glaubensfrage?

Im Zuge des Weltgebetstags der Frauen im Jahr 2018 wurde die Meteorologin und Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb vom Weltgebetstag der Frauen in Österreich und dem katholischen AkademikerInnen-Verband eingeladen, einen Vortrag zum Thema Klimawandel und der damit zusammenhängenden ethischen Verantwortung zu halten. Aus dem Mitschnitt dieser Veranstaltung hat Johanna Lehner für die Sendereihe Globale Dialoge eine zweiteiligen Sendung gestaltet, welche auf der Seite noso.at als Podcast nachgehört werden kann.

Die Klimatologin erklärt den Begriff Klimawandel und spricht über seine Ursachen und dramatischen Auswirkungen. Sie zitiert aus der „Enzyklika Laudato Si“ von Papst Franziskus und spricht darüber, wie wir als globale Gemeinschaft die Klimaziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreichen können.

„Gott“ bedeutet für sie nicht, dass wir uns zurücklehnen und hoffen dürfen, dass „er es schon richten wird“, sondern dass uns Menschen die Fähigkeit mitgegeben worden ist, zu denken, zu handeln und füreinander Empathie zu empfinden, um eine bevorstehende sozioökologische Krise gemeinsam abzuwenden.

 

Dieser Beitrag wurde am 11. April 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

Zyklon Idai in Simbabwe

Der Weltgebetstag 2020 wirft im wahrsten Sinne des Wortes bereits sein Schatten voraus.

Der Zyklon Idai hat auch schwere Schäden in Simbabwe verursacht, unserem nächsten Weltgebetstagsland.

Verbinden wir schon jetzt mit allen betroffenen Frauen und ihren Familien im Gebet.

 

Dieser Beitrag wurde am 25. März 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

Einladung zum bibeltheologischen Seminar im April 2019

Auftakt für den Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Wie wird feministische Theologie in Afrika gedacht? Dieser Frage wird in einem interkulturellen Seminar anhand der Bibelstelle für den Weltgebetstags 2020 Simbabwe nachgegangen.
Für alle, die sich für kontextuelle feministische Bibelarbeit interessieren und sich bereits auf den Weltgebetstag 2020 einstimmen wollen:

Donnerstag, 11.April 2019, 14 Uhr bis Freitag, 12.April 2019, 13 Uhr
Caritas Pirckheimer-Haus, Nürnberg (in unmittelbarer Nähe zum Hbf)

Organisiert wird das Symposium vom Weltgebetstags der Frauen – Deutsches Komitee e.V.  in Kooperation mit der Akademie Caritas Pirckheimer Haus, dem Schwerpunkt „Bible in Africa Studies“ der Universität Bamberg und der Mission EineWelt.

ReferentInnen:
Prof. Dr. Kudzai Biri, Dozentin für Christliche Theologie und theologische Lehre der Kirchen in Simbabwe an der University of Zimbabwe, Harare
Prof. Dr. Ulrike Bechmann, Univ.-Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Graz
Prof. Dr. Joachim Kügler, Inhaber des Lehrstuhls für Neutestamentliche Wissenschaften an der Universität Bamberg

Mehr Informationen finden Sie hier:
https://weltgebetstag.de/aktuelles/news/steh-auf-und-geh

 

 

Dieser Beitrag wurde am 5. März 2019 in Aktuelles veröffentlicht.