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Vorbereitung in Graz-Andritz

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Vorbereitung des Gottesdienstes.

50 Frauen folgten der Einladung zum Info-Tag nach Graz-Andritz am 12. Jänner 2019.

Durch die Informationsveranstaltung wurde ein Überblick zum Land Slowenien, aus dem die Liturgie kommt, und zur Situation der Frauen gegeben.

Besonders begeistert waren die Frauen von der Bibelarbeit mit Frau Univ. Prof. Dr.in Ulrike Bechmann von der Univ. Graz, welche das Kapitel 14 im Lukasevangelium allen gekonnt und lebendig näher brachte.

 

Dieser Beitrag wurde am 16. Januar 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

Einladung zur Ausstellungseröffnung am 22. Jänner 2019

Ausstellung „LICHT“ von Rezka Arnuš von 22. Jänner bis 12. April 2019
Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Straße 2-4, Stiege 2, Tür 22 / 1090 Wien

Die slowenische Künstlerin Rezka Arnuš besitzt nur mehr 5 Prozent des normalen Sehvermögens, dennoch malt sie seit 18 Jahren. Ihre Werke wurden bereits bei mehreren nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt. Für den Weltgebetstag der Frauen 2019 hat sie das Titelbild entworfen.

 

 

 

VERNISSAGE

Dienstag, 22. Jänner 2019, 18 Uhr

Begrüßung: Mag. Ksenija Škrilec (Slowenische Botschafterin) 
anschließend: Barbara Koželj Podlogar (Slowenisches Kulturinformationszentrum SKICA) im Gespräch mit der Künstlerin Rezka Arnuš

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Bezirksvertretung Alsergrund:

 

Dieser Beitrag wurde am 10. Januar 2019 in Aktuelles veröffentlicht.

Reisetipp: Ökumenische Weltgebetstagsreise nach Slowenien

KLEIN SEIN IST SCHÖN – SLOWENIEN IST BEIDES

Ökumenische Weltgebetstasgreise in den Osten Sloweniens vom 15. – 20. Mai 2019

Weinberger in Jeruzalem (Photo by Davy Sims)

Auf dieser zweiten Reise ins Weltgebetstagsland 2019 wollen wir sowohl interessante Orte und Sehenswürdigkeiten im Osten Sloweniens besuchen, als auch Menschen und insbesondere Frauen des WGT-Komitees treffen. Wir wollen von ihnen aus erster Hand mehr vom Leben in der jungen Demokratie im Herzen Europas erfahren. Natürlich werden wir auch Projekte besuchen, die u.a. vom WGT-Österreich unterstützt werden.

Wir werden im Thermalhotel Ajda im Kurort Moravske Toplice im Osten des Landes untergebracht. Von dort unternehmen wir täglich Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung.

Organisation und Reisebegleitung vor Ort: 
Corinna Harbig, Pastorin, Vorsitzende des Internationalen Weltgebetstagskomitees von 2012 bis 2017 (vorläufige Tagesplanung).
Die Kosten ab und bis HBF Graz betragen bei einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen € 855,- im Doppelzimmer (EZ-Zuschlag: € 100,-).
Darin sind enthalten: 5 Übernachtungen mit Halbpension inklusive Jausen, tägliche Fahrten im klimatisierten Reisebus, Eintritte und Honorare vor Ort, Reisebegleitung, freie Nutzung der Thermalbadelandschaft 3000 in Moravske Toplice
Nicht enthalten sind: Anreisekosten, Reiseversicherung und Getränke

Rotunte in Selo (Photo by Brittany Lynk)

Anmeldungen an:

Brigitte Zinnburg, V.M. Süß Straße 11, 5020 Salzburg
Mail: brigitte.zinnburg@weltgebetstag.at
Tel.: 0676 4833179

Dieser Beitrag wurde am 18. Dezember 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

Veranstaltungsbericht: DA-ZWISCHEN – Eine szenische Collage

„Unsere Mütter haben den Namen Kardelen ganz bewusst gewählt“, erzählen die beiden Töchter, die zu Beginn und am Ende der Veranstaltung Texte ihrer Mütter lesen. Kardelen ist das Schneeglöckchen, eine zarte Blume, die sich durch die harte gefrorene Erde zum Licht kämpft.

Am 30. November haben Sultan Koyun, Fadime Koyun, Emine Evci, Hatice Evci, Sevde Evci, Meryem Evci unter der Regieanweisung von Christiane Lutz berichtet, wie sie aus der Türkei ins Waldviertel kamen, wie sie sich Österreich vorgestellt hatten und wie dann, teils enttäuschend, die Realität war.

In zwölf verschiedenen Szenen stellten sie auf  offene und ehrliche Weise Erlebnisse nach, die sie oder einer ihrer Bekannten so oder in ähnlicher Weise erlebt haben. Das Publikum im Otto-Mauer-Zentrum folgte gespannt der Darstellung. Das Spielen mit Klischees auf lustige Weise führte immer wieder zu herzhaften Lachern.

Die Frauentheatergruppe Kardelen ist im Rahmen des Migrantinnenprojektes der Frauenberatung Waldviertel entstanden. Sie besteht derzeit aus vier Frauen der ersten Generation, die Ende der 1980er Jahre ihren Männern in die Migration nach Österreich gefolgt sind.

Im Anschluss sprach Sultan Özsecgin, Referentin der Abteilung Frauenpolitik in der AK Niederösterreich, über die Herausforderungen von Frauen mit türkischem Migrationshintergrund speziell in Niederösterreich.

Bei der Veranstaltung handelte es sich um eine Kooperation der Frauen*solidarität mit der Frauenberatung Waldviertel und dem Weltgebetstag der Frauen in Österreich.

Dieser Beitrag wurde am 6. Dezember 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

Weltgebetstag der Frauen im Zentrum des steirischen kfb-Pfarrleiterinnentreffens 2018

 

Beim diesjährigen Pfarrleiterinnentag auf Schloss Seggau bei Leibnitz lag der Schwerpunkt auf gelebte Ökumene durch den Weltgebetstag der Frauen. An dieser Tagung nahmen über 80 kfb-Leiterinnen aus der ganzen Steiermark teil.

In einem spannenden Impulsreferat sprach Univ.-Prof.in Dr.in Ulrike Bechmann, ehemalige Geschäftsführerin des Weltgebetstags der Frauen in Deutschland, über die Ursprünge und die Geschichte der weltweit größten ökumenischen Basisbewegung von Frauen. Vieles davon war für die anwesenden Frauen neu und überraschend.

Im Anschluss berichtete das steirische WGT-Team bestehend aus Barbara Laller, Michaela Lengstein, Marianne Konrad und Veronika Zimmermann über ihren Einsatz als WGT-Frauen und wie sie gemeinsam das jährliche Vorbereitungstreffen in Graz organisieren. Auch aus dem WGT-Büro in Wien war für die Tagung jemand angereist: Die Projektreferentin Mag.a Verena Bauer sprach über die Entstehung des Weltgebetstags in Österreich, über dessen Struktur und die Projektarbeit. Die Veranstaltung bot eine tolle Gelegenheit, vielen kfb-Frauen den Weltgebetstag der Frauen näher zu bringen.

Fazit des Tages war, dass es wichtig ist zusammenzuarbeiten, über die religiösen Grenzen hinweg, also gelebte ökumenische Solidarität zu praktizieren. Viele der Teilnehmerinnen haben sich bereits während der Tagung überlegt, wie sie den WGT besser in ihren Pfarren einbauen können.

Ein gebührlicher Abschluss war die gemeinsame ökumenische Gottesdienstfeier mit Auszügen aus der slowenischen WGT-Liturgie 2019.

 

WGT-Journal 2018 ist da!

Der Weltgebetstag 2018 aus Suriname war für sehr viele WGT-Komitees  rund um die Welt sehr erfolgreich. Die einzelnen Berichte aus den Ländern finden Sie nun in diesem Journal, ebenso einen allgemeinen Bericht über die Plenarsitzungen und Workshops der Internationalen Tagung. Diese fand im August 2017 in Brasilien statt und war eine inspirierende Veranstaltung. Ebenso wurde der 50. Jahrestag der Gründung des Internationalen Weltgebetstag Komitee gefeiert.  

Hier zum downloaden:  WDP Journal 2018

Dieser Beitrag wurde am 29. November 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

WGT-Frauen bei der Amtseinführung der neuen Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser

Die Direktorin des evangelischen Hilfswerks Diakonie, Pfarrerin Maria Katharina Moser, ist am Donnerstag, 22. November, durch Bischof Michael Bünker feierlich in ihr Amt eingeführt worden. Bei dem Festgottesdienst in der evangelisch-methodistischen Kirche in Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus unterstrich Moser in ihrer Predigt die zentrale Aufgabe der Diakonie als christliche Hilfsorganisation: „Gottes Wort hören und tun und dafür Sorge tragen, dass das Ebenbild Gottes in allem, was Menschenantlitz trägt, gesehen und bewahrt wird – in den Kindern und Jugendlichen, in den Armen, den Menschen mit Behinderung, den Geflüchteten, den Pflegebedürftigen – das ist uns als Diakonie aufgetragen.“ Die Amtseinführung der neuen Direktorin, die ihr Amt bereits am 1. September angetreten hat, nahmen der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker, der evangelische Oberkirchenrat Karl Schiefermair, Pfarrerin Sieglinde Pfänder, Geschäftsführerin der Diakonie Burgenland, und Diakonie-Präsident Roland Siegrist vor.

Einige WGT-Vorstandsfrauen waren bei der Amtseinführung dabei und gratulierten Pfarrerin Moser. Im Bild, WGT-Vorsitzende Brigitte Zinnburg und Vorstandsfrau Traude Ceyka zusammen mit der neuen Direktorin.

Dieser Beitrag wurde am 26. November 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

Multiplikatorinnentagung 2018 im Bildungshaus Sodalitas in Tainach

Vom 9. bis 11. November 2018 fand wieder die alljährliche Multiplikatorinnentagung des Weltgebetstags der Frauen in Österreich statt. Bei wundervoll sonnigem Wetter kamen rund 60 Frauen aus ganz Österreich, Südtirol (Italien), Rumänien und Slowenien zusammen, um gemeinsam im Bildungshaus Sodalitas in Tainach den Weltgebetstag 2019 vorzubereiten, der ganz unter dem Motto „Kommt, alles ist bereit“ steht.

 

Elisabeth Papauschek und Brigitte Zinnburg brachten den Frauen das aktuelle Schwerpunktland Slowenien mit vielen Infos und Fotos näher. Vera Lamut brachte nicht nur interessante Erzählungen, sondern auch typisch slowenische Gegenstände mit, die für ein festliches Beisammensein in Slowenien unerlässlich sind. Vera deckte ein kleines Tischchen mit einem handbestickten Deckchen, darauf stellte sie den berühmten Potica (Festtagsgebäck), Wein, Honig, Brot und Salz. Auch bunt blühende Nelken, Rosmarin und ein mit Nelken verziertes rotes  Herz (licitar) sind symbolträchtige Gegenstände, die nicht fehlen dürfen. Mit viel Einfühlungsvermögen gestaltete die nahezu blinde Künstlerin Rezka Arnuš das diesjährige Titelbild. Frauen in ihren nationalen Trachten, der buntgedeckter Tisch mit Weintrauben und Potica (ein Festtagsgebäck) und die in warmen Farben dargestellten ausgegrenzten Menschen unterstreichen die Worte Jesu, die Armen und Blinden zum Festmahl einzuladen.

 

Am Samstag betrachtete die Theologin Uni.Prof. Dr.in Ulrike Bechmann das Gleichnis vom Festmahl aus dem Lukas Evangelium im Rahmen der Bibelarbeit näher. „Das Gleichnis illustriert die neue christliche Mahlgemeinschaft. Wendepunkt ist die Umkehr des Gastgebers hin zu einer neuen Wertewelt, in der Anderes eine Rolle spielt. Sie eint nicht das Milieu, sondern das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus, dem Messias. Im gemeinsamen Mahl ist das Reich Gottes gegenwärtig, eine neue Gemeinschaft aus Armen und Reichen entsteht.“ (WGT-Arbeitsheft; Bechmann) Die Frauen aus Slowenien haben das Gleichnis gewählt, um auf die noch immer währende große Kluft der Ungleichheit zwischen Armut und Reichtum hinzuweisen, in der kein Platz für das gemeinsame Feiern eines Festes ist. In einer Welt, in der nur das Anhäufen von Besitztümern und Reichtum zählt, aber auf Emotionen und ein Mit-Einander kein Wert gelegt wird – besonders hier ist eine Zuwendung zum Glauben an Gott von essentieller Bedeutung. Zugleich gibt das Gleichnis besonders den Ausgegrenzten der Gesellschaft Halt und Hoffnung, auch „satt“ werden zu können im Leben.

WGT-Projektreferentin Verena Bauer erzählte von den weltweit 14 geförderten Projekten, die Randgruppen unserer Gesellschaft unterstützen. Besonders Frauen und junge Mädchen, alte und in Armut lebende Frauen und Minderheiten werden besonders unterstützt. Polona Kovac von der „Societey Kljuc“ (dt.: Schlüssel) engagiert sich v.a. in der Prävention von Menschenhandel sowie in der Unterstützung Betroffener.

Auch der Samstagabend fand ganz im Zeichen des Schwerpunktlandes Slowenien statt. Der Chor Skupina Akzent trug den begeisterten Teilnehmerinnen mehrere Volkslieder und auch Kirchenlieder in slowenisch und englisch vor.

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Feedbackrunde schloss die diesjährige Tagung am Sonntagmittag.

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde am 13. November 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

Christinnen im Dialog für eine offene Gesellschaft

Der Weltgebetstag war am 32. Internationalen AltkatholikInnen-Kongress vom 20. bis 23. September mit der Vorsitzenden Brigitte Zinnburg und Elisabeth Papauschek dabei.

Alle 4 Jahre lädt die Utrechter Union altkatholischer Kirchen zu einem Kongress ein. Der diesjährige Kongress fand in Wien im Zeichen von `Christ*innen im Dialog für eine offene Gesellschaft´statt. 350 TeilnehmerInnen aus 20 Ländern und 4 Kontinenten kamen zusammen, um das Zusammenleben in Freiheit, Gleichwertigkeit und Akzeptanz zu diskutieren und den gemeinsamen Glauben zu feiern.

Beim ökumenischen Morgengebet im Stephansdom, das ganz im Gedenken an verfolgte Christinnen und Christen aus den verschiedensten christlichen Kirchen weltweit stand, trug der Weltgebetstag eine Fürbitte bei, gelesen von unserer Vorsitzenden, Frau Brigitte Zinnburg.

Das Treffen warf auch die Frage auf, welchen Teil Religionsgemeinschaften beitragen können, um positive Veränderungen in der Gesellschaft hervorzurufen und die Vision einer lebenswerteren Welt zu realisieren. Eine gesellschaftliche Veränderung ist im offenen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Glaubensgemeinschaften sowie Atheistinnen und Atheisten in gegenseitiger Wertschätzung und Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen möglich.

Wege zueinander über das Verbindende zwischen den verschiedensten Religionen, Kulturen und Traditionen suchen und verstärken, sich für Frieden, Hoffnung, Verständigung sowie Gerechtigkeit und ein Mit-Einander einsetzen, sind seit Beginn grundlegende Werte des Weltgebetstags.

 

 

Dieser Beitrag wurde am 2. Oktober 2018 in Aktuelles veröffentlicht.