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Das war der Weltgebetstag 2018 in Bildern

St. Pankrazen, Graz-Umgebung, Steiermark

 

Kufstein, Johanneskirche, Tirol

 

Otto Mauer-Zentrum, Wien 9.

 

St. Martin, Salzburg

 

Kramsach, Tirol

 

Zams, Tirol

 

Stoob, Burgenland

 

Bad Radkersburg, Steiermark

 

Waidhofen/Thaya, Niederösterreich

 

Prottes, Niederösterreich

 

Kilb, Niederösterreich

 

St. Pölten, Niederösterreich

 

Evang.-Method. Kirche, Wien 15.

 

Hartberg, Steiermark

 

Stallhofen, Steiermark

 

Kinder-WGT in Kramsach, Tirol

 

Klagenfurt Johanneskirche, Kärnten

 

Rojach, Kärnten

 

Selzthal, Steiermark

 

Gaishorn, Steiermark

 

Wartberg im Mürztal, Steiermark

 

Niederndorf, Tirol

 

Horn, Niederösterreich

 

Wörgl, Tirol

 

Wien 10.

 

Bad Ischl, Oberösterreich

 

Graz St. Veit, Steiermark

 

Mistelbach, Niederösterreich

 

Graz Liebenau, Steiermark

 

Vorchdorf, Oberösterreich

 

Türkei

Dieser Beitrag wurde am 3. März 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

KLIMAWANDEL – EINE GLAUBENSFRAGE?

Die ehem. Leiterin des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der Universität für Bodenkultur Wien, Frau em.Univ.Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb, sprach auf Einladung des Weltgebetstages und des Katholischen AkademikerInnenverbandes über den Klimawandel und wie weit der Mensch Verantwortung trägt. Fazit der Veranstaltung war, dass der Klimawandel jetzt passiert und deswegen auch jetzt gehandelt werden muss.

Helga Kromp-Kolb studierte Meteorologie an der Universität Wien und war bis Oktober 2017 Universitätsprofessorin an der Universität für Bodenkultur, Wien (BOKU). Ihr Schwerpunkt liegt bei der Umweltmeteorologie, insbesondere Schadstoffausbreitung in der Atmosphäre, UV-Strahlung und stratosphärischer Ozonabbau und – in letzter Zeit primär – Klimawandel.

Die Veranstaltung am 12. Februar im Otto Mauer Zentrum war mit rund 100 Personen sehr gut besucht und spiegelte das große Interesse an diesem Thema bei Alt und Jung wider.

Frau Kromp-Kolb erklärte zu Beginn ihres Vortrags, was Klimaforschung untersucht und wie naturwissenschaftliches Arbeiten aussieht. Basierend auf den aktuellen Untersuchungsergebnissen weise alles darauf hin, dass der Mensch den Klimawandel verursache.

Die Folgen sind bereits jetzt spürbar und deswegen müsse auch jetzt gehandelt werden, so die mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin. Die Meteorologin warnt, dass durch den Klimawandel der Meeresspiegel ansteigen wird. Davon werden vor allem die stark belebten Gebiete in den Flussdeltas betroffen sein. Das würde zu einer großen Migrationswelle führen, bedenkt man welche Großstädte sich in den Deltas der großen Flüsse wie Mississippi, Nil, Mekong oder Brahmaputra befinden.

Derzeit wird von der UN-Menschenrechtskonvention Klimawandel nicht als Fluchtgrund anerkannt, wäre dies der Fall, gäbe es 200 Millionen Klimaflüchtlinge. Wie stark die Fluchtbewegung zunehmen würde, wenn die genannten Flussdeltas nicht mehr bewohnbar sind, möchte sich niemand vorstellen.

Bezugnehmend auf den Weltgebetstag der Frauen, hob sie hervor, dass Männer und Frauen unterschiedlich vom Klimawandel betroffen sind. Eine bereits jetzt bemerkbare Folge sei, dass Mädchen jünger verheiratet werden, was zum Beispiel in Bangladesh bereits passiert. Dies geschieht einerseits, um die Mädchen abzusichern, auf der anderen Seite, hat die Familie eine Person weniger zu ernähren. Die frühe Heirat bedeute meist das Ende der Schulbildung für die Mädchen.

Helga Kromp-Kolb zählte drei zentrale Faktoren auf, die den Klimawandel verursachen: die steigende Bevölkerung, unser Lebensstil und Technologien. Auf letzteres wird oft gesetzt, als Mittel gegen den Klimawandel. Frau Kromp-Kolb erklärt, dass neue Technologien wichtig sind, um gegen den Klimawandel anzukämpfen, bis jetzt stellen sie allerdings noch einen Wachstumsfaktor dar.

Eine zentrale Herausforderung ist die wachsende Bevölkerung. Immer mehr Menschen möchten so leben wie wir in Europa, das wirkt sich negativ auf die Umwelt aus.

Der von uns einfachste steuerbare Faktor sei der Lebensstil. Dabei sei der Klimawandel nur eine Folge unserer nicht nachthaltigen Lebensweise, auch das Artensterben und die zunehmende Vermüllung unseres Planeten werden dadurch verursacht. Laut Frau Kromp-Kolb nimmt sich der Mensch derzeit viel zu viel von der Natur, das führt zu einem Ungleichgewicht. Dieser umweltbelastende Lebensstil ist teils systemisch bedingt, teils aber auch unsere eigene Entscheidung.

Die Klimaforscherin bezog sich in ihrem Vortrag auf die Enzyklika „Laudato si“ aus dem Jahr 2015, in der der Papst unseren aktuellen Lebensstil als selbstmörderisch beschreibt und die vorherrschende Dominanz der Wirtschaft kritisiert.

Die international anerkannte Wissenschaftlerin erwähnte in ihrem Vortag auch die SDGs (Sustainable Development Goals), welche ein gutes Leben für alle fordern und das Einhalten der ökologischen Grenzen. Ein zentrales Ziel ist auch die Gleichstellung von Frauen.

Abschließend wies Frau Kromp-Kolb darauf hin, dass die Verantwortung bei uns allen liegt. JedeR Einzelne sollte darüber nachdenken und handeln.

 

Weltgebetstag 2018 auf Ö1

Auch dieses Jahr kündigt Ö1 den Weltgebetstag der Frauen an und informiert über das aktuelle Schwerpunktland.

Die ZuhörerInnen erfahren mehr über das WGT-Land Surinam, die diesjährige Liturgie und besuchen ein Vorbereitungstreffen in Liesing.

Zu hören:

Am Donnerstag, den 1. März um 18:55 Uhr bei Religion aktuell.

 

 

 

 

 

Mehr Infos zur Sendereihe: http://oe1.orf.at/religionaktuell

 

 

 

Dieser Beitrag wurde am 26. Februar 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

Ein gelungenes Experiment!

Während die meisten in der letzten Phase der Vorbereitung für Surinam sind, hat sich am vergangenen Wochenende vom 8. bis 10. Februar 2018, in Salzburg ein internationales Redaktionsteam aus Österreich, Schweiz, Deutschland und Slowenien zur Vorbereitung des Weltgebetstag 2019 getroffen. Eine wunderbare internationale Erfahrung des Miteinanders von Frauen verschiedener Altersstufen und Konfessionen. Es ist den Frauen gelungen, in der Verschiedenheit das Gemeinsame zu finden; trotzdem blieb noch Platz für die Eigenheiten der Länder.

Viele Frauen waren überrascht über die gute Zusammenarbeit und über das, was in so kurzer Zeit erreicht wurde. Eine Teilnehmerin bezeichnete es als Wunder der heiligen Geistkraft, denn sie hatte nicht an den Erfolg zu glauben gewagt. Müde, aber bereichert gingen die Frauen am Samstagnachmittag wieder auseinander.

 

Dieser Beitrag wurde am 15. Februar 2018 in Aktuelles veröffentlicht.

WGT Journal 2017

Der Weltgebetstag 2017 aus den Philippinen war für sehr viele WGT-Komitee’s  rund um die Welt sehr erfolgreich. Die einzelnen Berichte aus den Ländern finden Sie nun in diesem Journal, ebenso einen allgemeinen Bericht über die Plenarsitzungen und Workshops auf der Internationale Tagung.

Dieses fand dieses Jahr in Brasilien statt und es war eine inspirierende Veranstaltung. Das intensive Programm für 188 Teilnehmer aus 81 Ländern hatte das Ziel, die WGT-Bewegung weiter auf und auszubauen. Ein neues Exekutivkomitee  wurde gewählt und die nächsten Schriftsteller Länder von 2022-2026 wurden ausgewählt, zusammen mit ihren Themen. Demnächst wird es auch noch detailliertere Informationen auf der Internationalen Website www.worlddayofprayer.net  geben.

Hier zum downloaden: WDP Journal 2017

Dieser Beitrag wurde am 4. Dezember 2017 in Aktuelles veröffentlicht.

Besuch aus Uganda

Schwester Antonia Dulong berichtete vom Projekt und der Situation im Land

Gestern hat Schwester Antonia Dulong die Geschäftsstelle des Weltgebetstages in Wien besucht. Sie wurde herzlich von den beiden Mitarbeiterinnen Maria Schachamayr und Verena Bauer, sowie den beiden Vorstandsfrauen Brigitte Zinnburg und Traude Ceyka begrüßt.

Antonia Dulong ist Karmelitin, ihr Mutterhaus befindet sich in Linz. Sie befindet sich gerade auf Heimaturlaub und hat die Chance ergriffen und die Frauen des Weltgebetstags besucht. Die gebürtige Französin spricht sehr gut Deutsch, mit einem oberösterreichischen Dialekteinschlag. Sie leitet derzeit das Projekt „HIV/AIDS Prävention durch das „Treue Haus“ das seit 2016 vom WGT unterstützt wird. Mittels Seminaren und Trainings wird Pärchen und jungen Erwachsenen die Bedeutung der Familie und die Verantwortung für andere vermittelt wird. Weiters wird Aufklärungsarbeit zu den Themen HIV und AIDS angeboten. Auch landwirtschaftliche Kurse werden angeboten sowie  Tiere und landwirtschaftliche Geräte an an die TeilnehmerInnen verteilt.

Schwester Antonia hält die Seminare zum wissenschaftlichen Teil, also zum Virus und wie eine Übertragung erfolgt und welche Folgen die Infektion hat. Sie berichtete, dass die Anzahl der Neuinfizierten leider wieder gestiegen ist. In ihrer Diözese sind derzeit 15 Prozent HIV-positiv. Im Rahmen ihrer Arbeit wird auch über die Folgen des Alkoholkonsums aufgeklärt. Es wird vor allem versucht Kinder davon fernzuhalten.

Ein zentrales Problem in der Landwirtschaft sei der Klimawandel. Die diesjährige Dürre hatte große Ernteausfälle zur Folge, Menschen sind verhungert. Eine solche Katastrophe hat Schwester Antonia in den 15 Jahren seit sie dort ist noch nie erlebt.

 

Dieser Beitrag wurde am 28. November 2017 in Aktuelles veröffentlicht.

Für Gottes Schöpfung danken und sie bewahren

Multiplikatorinnentagung 2017 im Bildungshaus St. Klara in Vöcklabruck

Vom 11. bis 13. 2017 November fand wieder die alljährliche Multiplikatorinnentagung des Weltgebetstags der Frauen in Österreich statt. Rund 50 Frauen aus verschiedenen Regionen in Österreichs, aus Südtirol (Italien) und Rumänien kamen zusammen, um von Freitag bis Sonntag gemeinsam im Bildungshaus St. Klara in Vöcklabruck, den Weltgebetstag 2018 vorzubereiten.

Die Frauen erfuhren mehr über das wenig bekannte Schwerpunktland Surinam, das sich nördlich von Brasilien zwischen den beiden Guayanas befindet. Dieses südamerikanische bzw. karibische Land war bis 1975 eine niederländische Kolonie. Das Land ist ein gutes Beispiel für das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Cornelia Marschall, Projektreferentin vom Weltgebetstag Deutschland, mit dem gemeinsam mit dem Weltgebetstag Schweiz zwei Projekte in Surinam unterstützt werden, berichtete von ihrer Reise dorthin vergangenen November. Sie wies auf die dortigen Umweltprobleme hin, die nicht unabhängig von unserer Konsumgesellschaft in Europa betrachtet werden können und stellte die Fragen: Was wissen wir eigentlich, wenn wir wissen, dass es so nicht weitergehen kann? Reicht es uns, wenn es für uns reicht? Sie forderte einen Paradigmenwechsel, ein Abschiednehmen von der „hegemonialen Lebensweise“.

Am Samstag beschäftigte sich die altkatholische Diakonin Elisabeth Steinegger im Rahmen der Bibelarbeit mit dem Schöpfungsbericht, denn die Weltgebetstagsfrauen in Surinam haben sich für das 1. Kapitel des Buches Genesis als Liturgie für den kommenden Weltgebetstag entschieden. Auch die WGT-Projektreferentin, Verena Bauer, bezog sich in ihrer Projektpräsentation auf den Schöpfungsbericht. Sie zeigte auf, welche Folgen der rücksichtslose Umgang mit der Umwelt besonders auf Frauen in den Partnerländern hat und stellte die Projekte vor, welche im Jahr 2018 unterstützt werden sollen. Sie wies dabei darauf hin, wie diese dazu beitragen, Frauen in den Partnerländern zu stärken, damit sie besser für die Auswirkungen des Klimawandels gerüstet sind.

Der Samstagabend stand ebenfalls ganz im Motto des kommenden Schwerpunklandes. Es wurde getanzt und gefeiert. Besonderen Anklang fand das Kopftuchbinden der beiden Vorstandsfrauen Brigitte Hany und Brigitte Zinnburg. Die sogenannte Angisa, der traditioneller Kopfschmuck auf Surinam, kann unterschiedliche Bedeutungen haben. Lustig, und doch mit einem ernsten Hintergrund, empfanden die Frauen auch das Umweltspiel vom International Office in New York, das in Vierer-Gruppen gespielt wurde.

Die Tagung schloss mit einer Weltgebetstagsfeier am Sonntagvormittag, bei dem die kreativen Gestaltungsvorschläge von den verschiedenen Gruppen vorgestellt wurden.

 

Dieser Beitrag wurde am 13. November 2017, in Aktuelles veröffentlicht und verschlagwortet mit , .

Reformation bewegt – 500 Jahre und ein Fest

Der Weltgebetstag war in der Pagode der EFA dabei

Tausende Menschen sind zum Rathausplatz gekommen. Viele Highlights auf den drei Bühnen z.B. der Besuch von Leymah Gbowee (Friedensnobelpreisträgerin aus Liberia), 38 Info-Zelten (einigen davon stattete auch die Friedensaktivistin Dr. Sumaya Farhat-Naser einen Besuch ab) und 19 Spielstationen boten ein nicht aufzählbares vielfältiges Programm. Der Weltgebetstag teilte sich ein Zelt mit der Evangelischen Frauenarbeit. Mit der dargebotenen Power Point Präsentation konnte man sich schnell einen Überblick über die Grundzüge des Weltgebetstages verschaffen und auch Eindrücke gewinnen über die erst vor kurzem stattgefundene Internationale Weltgebetstagskonferenz in Brasilien. Wenn man die eine und andere Quizfrage richtig beantworten konnte, wurde man mit einem Weltgebetstaler belohnt. Die Mitarbeiterinnen im Zelt freuten sich über das große Interesse und die vielen bereichernden Begegnungen.

 

 

Dieser Beitrag wurde am 3. Oktober 2017 in Aktuelles veröffentlicht.

Internationale Weltgebetstags-Konferenz

vom 20. bis 27. August 2017 in Foz do Iguacu in Brasilien

Die internationale Weltgebetstagskonferenz findet alle 4 bis 5 Jahre statt.
188 Frauen aus 80 Ländern sind nach Foz do Iguacu, im Drei-Länder-Eck Brasilien, Paraquay und Argentinien gelegen, gereist um sich kennenzulernen, auszutauschen, die Weltgebetstagsbewegung im Sinne von „Global denken – lokal handeln – zu stärken und weiter zu entwickeln und die neuen Themen und Länder festzulegen.
Die Vorsitzende Brigitte Zinnburg und Brigitte Hany waren vom österreichischen Komitee dabei.

Während dieser Konferenz gibt es immer auch Wahlen. Jede Region (Afrika, Asien, Europa, Naher Osten, Nordamerika, Pazifik und Südamerika) wählt ihre beiden Vertreterinnen ins internationale Komitee. Für unsere Region, Europa, wurde Emmanuelle Bauer, aus Luxemburg wiedergewählt und neu in diese Funktion gewählt wurde Senka Sestak Peterlin, aus Kroatien
Corinna Harbig, bisherige Vorsitzende des Internationalen Komitees wurde abgelöst von Laurence Gangloff. Sie war ehemalige Europavertreterin, kommt aus Frankreich und ist von Beruf Pfarrerin.

Auf der Konferenz erarbeitete ein Team die weiteren Länder und Themen: Hier sind sie!
2022 – England, Wales, Nordirland: „I know the plans I have for you“ (Jer,29,11)
2023 – Taiwan: „I have heard about your faith“ (Eph.1,15-19)
2024 – Palästina:“I beg you … bear with one another in love“ (Eph.4,1-3)
2025 – Cook Island: „I made you wonderful“ (Psalm 139,14; 1-18)
2026 – Nigeria: „I will give you rest: come“ (Mt.11,28-30)

 

Dieser Beitrag wurde am 29. August 2017 in Aktuelles veröffentlicht.