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Syrien, Amude – Unterstützung des Frauenvereins

In Amude, einer Kleinstadt mit 48.000 Einwohnern, gab es schon vor dem Krieg nur wenige Möglichkeiten für Frauen selbständig, mit eigenem Einkommen, zu leben. Damit sind sie abhängig von ihren männlichen Familienmitgliedern.

Der unabhängige Frauenverein Amude wurde 2012  im kurdischen Gebiet gegründet und begann durch unzählige Veranstaltungen zu medizinischen, sozialen, kulturellen und politischen Themen, eine Anlaufstelle für Frauen zu werden. Durch die Kriegssituation in Syrien ist dieses Zentrum notwendiger denn je geworden.

Der Verein versucht Frauen Zugang zu Bildung zu ermöglichen, für Frauenrechte einzutreten, ihre Gesundheit zu stärken und Wissen über den eigenen Körper zu vermitteln; sie handwerkliche Fähigkeiten und Know how, die für die Ausübung eines Berufes nötig oder sinnvoll sind, in Form von Workshops zu lehren.
Ein spezieller Fokus liegt zudem bei der Unterstützung von Frauen mit Kindern, die besonders unter den Folgen des Bürgerkrieges leiden.
Das Projekt des WGT soll diese Arbeit absichern und einen eigenen Raum für die Frauen bieten.

Projektpartner:

Frauenverein Amude / Liga für Emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit (LeEZA)

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2015 – 2016
Fördersummer: 15.000,- Euro

Bilder Copyrights: LeEZA

Ägypten, Kairo – Schulbildung für Mädchen aus Haggana

Im Armenviertel Haggana leben ca. 500.000 Menschen unter ärmlichsten Bedingungen, vornehmlich in höchst desolaten und baufälligen Behausungen. Der Großteil der Familien von Haggana stammt aus Oberägypten und lebt von Gelegenheitsarbeiten. Die Eltern können die Existenz der Familie nicht sichern und verlassen sich deshalb schon sehr früh auf ihre Kinder. Kinderarbeit ist recht häufig, der Zugang zu Schulbildung ist aus finanziellen Gründen nicht für alle gesichert.

In diesem  Projekt stehen die Mädchen im Mittelpunkt, da sie im spezifischen Kontext des Nahen Ostens fast immer benachteiligt bzw. auf verschiedenste Weise diskriminiert werden und deshalb einer besonderen Förderung bedürfen.  Da die Privatschule der Barmherzigen Schwestern im Stadtteil Abbassieh einen ausgezeichneten Ruf hat, entschloss sich die Caritas zu einer erneuten Kooperation mit dem Orden: Seit 2007 erhalten rund 20 christliche und muslimische bedürftige Mädchen im schulpflichtigen Alter, die mit ihren Familien im Slumviertel Haggana leben, eine gute Schulausbildung in der Schule der Barmherzigen Schwestern. Die Mädchen werden mit zwei Bussen der MIVA in den Kindergarten und die Schule gebracht und bis zu ihrer Rückkehr nach Hause von zwei BetreuerInnen, die auch zwischen Schule und Eltern vermitteln, begleitet. Die Mädchen können in der Schule Mittagessen und haben die Möglichkeit, am Nachmittag Nachhilfe in Anspruch zu nehmen. Die Eltern beteiligen sich an der Ausbildung mit einem symbolischen Betrag und verpflichten sich die Kinder bis zur Matura in der Schule zu belassen.

Projektpartner:

Caritas Salzburg

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2014 – 2016
Fördersumme: 40.000,- Euro

Bilder Copyright: Caritas Salzburg
Dieser Beitrag wurde am 28. August 2017, in 2016 veröffentlicht und verschlagwortet mit .

Kosovo, Rahovec – Sustained Effect

Die soziale Lage der Menschen mit Behinderung im Kosovo ist katastrophal: Es gibt wenig bis keine Unterstützung seitens der Behörden, aufgrund der mehr als angespannten Budgetsituation gibt es für diese Anliegen keine Fördertöpfe. Die Hauptarbeit wird von internationalen NGOs geleistet. Zusätzlich kommt es aufgrund von Bildungsdefiziten zu sozialer Stigmatisierung: Ein Kind mit Behinderung wird oftmals als Bestrafung von Gott gesehen und die Familie gemieden.

Das Projekt SUSTAINED EFFECT soll in der Region Rahovec, im Südwesten des Kosovos, die Situation der Kinder mit Behinderung und der sie betreuenden Mütter Schritt für Schritt verbessern. Es hat das Ziel, vor allem die Frauen in den Großfamilien, die die Hauptlast der Betreuung und Versorgung der Kinder mit Behinderung tragen, zu stützen und zu fördern.

Die Partnerorganisation ist der Verein HelpKosovo, der seit 2007 im Kosovo tätig ist. Dieser setzt auf einen viergliedrigen Ansatz:

• Basismedizinische Versorgung der Familien mit Kindern mit Behinderung, vorrangig die Kinder, Mütter und weitere Frauen im Familienverbund

• Ausbildung der Mütter/betreuende Frauen in Seminaren betreffend allgemeine Pflege, Umgang mit Pflegemittel und Lebensmittelzubereitung

• Weiterführende medizinische Behandlung bei Fachärzten

• Eventuelle medizinische Operationen durch österreichische Ärzte im Kosovo

Projektpartner:

HelpKosovo

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2015 – 2017
Fördersumme: 29.000,- Euro

Bilder Copyright: © HelpKosovo

Ecuador – Wege in die Selbstständigkeit

Das Frauenhaus „Maria Amor“ in Cuenca bietet seit 2004 verschiedene Programme an, um Frauen einen Ausstieg aus der häuslichen Gewalt zu ermöglichen. Der Weltgebetstag der Frauen in Österreich hat das Projekt bereits in den Jahren 2011 bis 2012 gefördert und freut sich, dies in den kommenden Jahren wieder zu tun.

In Ecuador erleben 6 von 10 Frauen mindestens einmal im Leben häusliche Gewalt. Die Frauen, die im Frauenhaus „Maria Amor“ unterkommen, gehören mehrheitlich einer sozial benachteiligten Bevölkerungsschicht an. Diese Frauen können auf keinerlei Hilfsnetzwerke wie Verwandte, Nachbarn oder Freunde zurückgreifen. Auch der ecuadorianische Staat bietet begrenzt Sozialprogramme an, die nur ansatzweise Unterstützung bieten. So ist das Frauenhaus oft die einzige Möglichkeit, der Gewalt zu entkommen. Neben der vorübergehenden Unterkunft benötigen diese Frauen und Kinder ein weitgefächertes Hilfsprogramm, um eine wirkliche Chance zu haben, aus dem Kreislauf der Gewalt und Abhängigkeit auszubrechen. Denn die finanzielle Abhängigkeit von den Männern, durch die sie die Gewalt erfahren haben, und das schlechte Angebot am Arbeitsmarkt, sind für die Frauen Hauptbeweggründe, zu ihren gewalttätigen Partnern zurückzukehren.

Das Frauenhaus „Maria Amor“ hat daher das Ausbildungsprogramm „Mujeres con Exito“ aufgebaut: In drei Kleinbetrieben (Wäscherei, Catering-Service und nun neu – ein kleines Café) erhalten die Frauen eine berufliche Ausbildung und verdienen dort ihr erstes Geld. Dadurch sollen die Frauen so gestärkt werden, dass sie zukünftig finanziell auf eigenen Beinen stehen. Eine zweite Projektkomponente betrifft das Programm des Begleitenden Wohnens. In fünf kleinen Wohnungen können Frauen und deren Kinder zeitlich begrenzt unterkommen. Sie zahlen eine geringe Miete und werden von einer Sozialarbeiterin im Sparen, der Finanzplanung und Familienangelegenheiten begleitet. Beide Programmkomponenten tragen dazu bei, dass die Frauen und Kinder eine wirkliche Chance haben, dem Kreislauf der Gewalt zu entkommen.

Im Frauenhaus „Maria Amor“ werden jedes Jahr ca. 100 Frauen und deren ca. 200 Kinder aufgenommen und betreut. Am Ausbildungsprogramm „Mujeres con Exito“ nehmen jährlich ca. 50 Frauen teil, in das Wohnprogramm werden jedes Jahr 10 Frauen mit ihren Kindern aufgenommen.

Projektpartner:

Caritas der Diözese Feldkirch

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2015 – 2017
Fördersummer: 35.000,- Euro

Bilder Copyright: Marion Burger, Caritas der Diözese Feldkirch

Indien, Gujarat – Erreichen der Unerreichbaren

Gujarat ist ein Bundessaat im Westen von Indien mit der Hauptstadt Ahmedabad, einer alten Handelsstadt. Landflucht und weitreichende Arbeitslosigkeit verschärfen in der 5 Millionenstadt Armut und prekäre Lebensbedingungen. Eine abgeschlossene Schulbildung, besonders bei Mädchen ist hier selten.

Der Schwesternorden der Dominikanerinnen bietet in Zusammenarbeit mit örtlichen NGOs Trainingsprogramme für Frauen aus besonders benachteiligen Bevölkerungsgruppen an. Einkommensschaffende Maßnahmen (Kurse für Schneiderei, Modedesign, Krankenpflege), psychosoziale Hilfen und Rechtsberatung sollen ihnen ermöglichen aus der Armutsspirale zu entkommen und die Lebensbedingungen in einer patriarchal geprägten Gesellschaft zu verbessern.

Weiters werden Sparpläne ausgearbeitet und kleine Darlehen vergeben um Frauen beim Aufbau kleiner Unternehmen zu unterstützen. Das Näh- und Stickzentrum, wo Frauen und Mädchen lernen, traditionelles Kunsthandwerk herzustellen, dessen Vermarktung weltweit über den Fair Trade Handel erfolgt, das Ärztezentrum mit Pflegeeinrichtung und Apotheke steht auch den Bewohnerinnen des benachbarten Armenviertels zur Verfügung. Teil des Projektes ist ebenfalls der Aufbau eines Beratungszentrums, das bei der Lösung von Konflikten in Familie und Alltag, sowie bei Gewalterfahrung Hilfe anbietet.

Projektpartner:

Dominican Missionary Sisters of the Rosary, St. Mary’s Nursing home

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2015 – 2016
Fördersummer: 12.000,- Euro

Bilder Copyright: Dominican Missionary Sisters of the Rosary
Dieser Beitrag wurde am 28. August 2017 in 2015, 2016, Indien veröffentlicht.

Österreich – Gemeinsam in einem Boot

Acht jugendliche Flüchtlingsmädchen verbringen mit acht Wiener Schülerinnen Zeit in der Natur – in einem Outdoor-Camp mit Zelten und Kochstelle am Waldrand. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Tage „draußen“ macht sie zu Gefährtinnen.

Das Projekt bietet jugendlichen Flüchtlingen eine Zeit der authentisch gefühlten Gleichwertigkeit und die Möglichkeit mit Altersgenossinnen aus Österreich in Kontakt zu treten. Gleichzeitig ermöglicht es den Jugendlichen der Mehrheitsgesellschaft in einem neutralen, freundlichen Umfeld Kontakt zu Menschen am „Rande unserer Gesellschaft“ zu haben – gleichwertig und auf Augenhöhe. Die Jugendlichen erfahren durch dieses Mit-Einbeziehen, dass sie Verantwortung für sich und die Gruppe tragen können und gemeinsam Gestaltungsmöglichkeiten haben. Durch das Angebot eines „Nur Mädchen Camps“ gibt es (endlich) Raum für Mädchen, die aus kulturellen Gründen an einer gemischten Gruppe nicht teilnehmen können/dürfen/wollen.

Diese „Girls Only Woche“ wurde im Juni 2015 zum ersten Mal durchgeführt und war ein voller Erfolg. Dabei entstand ein Video, das von den Mädchen selbst produziert wurde und einen guten Einblick in das Camp-Leben liefert.

Projektpartner:

Verein „ROOTS“

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2015 – 2016
Fördersumme: 10.000,- Euro

Bilder Copyright: Ursula Sova

Österreich, Biedermannsdorf (NÖ) – Haus für UMF in Biedermannsdorf

In Österreich waren im August 2015 rund 1.300 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Betreuungsstellen der verschiedenen Trägerorganisationen untergebracht. Rund 2.500 Jugendliche befanden sich in ungeeigneten Massenquartieren, in denen keine altersentsprechende Betreuung stattfand. In Traiskirchen schliefen rund 1.000 UMF auf dem Boden bzw. im Freien.

Am 12. August 2015 hat sich der Gemeinderat von Biedermannsdorf mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, das Areal »Bodenschutz« in der Wiener Straße der Diakonie zur Verfügung zu stellen, um unbegleiteten Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren ein Dach über dem Kopf zu geben. Das geplante neue Haus wird in bewährter Weise Wohn- und Lebensraum für 36 UMF bereitstellen. Unter der fachmännischen Leitung der Diakonie werden diese Jugendlichen Tag und Nacht sozialpädagogisch betreut. Die Diakonie ist auch zuständig für die Verpflegung, schulische bzw. berufliche Ausbildung sowie Freizeitgestaltung.

Projektpartner:

Diakonie Österreich

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2016
Fördersumme: 5.000,- Euro

Bilder Copyright: Diakonie Österreich
Dieser Beitrag wurde am 28. August 2017 in 2016, Österreich veröffentlicht.

Österreich, Hirtenberg (NÖ) – Freizeitgestaltung für UMF

Die im Haus Laura Gatner untergebrachten minderjährigen Flüchtlinge sind ohne Eltern (oder andere nahe Verwandte) nach Österreich geflüchtet. Sie stammen überwiegend aus Afghanistan, Somalia und Syrien. Im Rahmen der Grundversorgung werden diese Jugendlichen in diesem Haus durch den Diakonie Flüchtlingsdienst versorgt und betreut.

Für die Freizeitgestaltung der dort lebenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge steht regulär nur ein Betrag von € 10/Person/Monat zur Verfügung. Das ist sehr wenig und deswegen unterstützt der WGT das Projekt zusammen mit dem Weltgebetstag der Kinder im Rahmen des gemeinsamen Kinderprojekts.

Dadurch sollen Aktivitäten verschiedenster Art – die Auswahl erfolgt entsprechend der aktuellen Interessen der Jugendlichen – finanziert werden.

Die altersgerechte Freizeitgestaltung ist ein hochrelevanter Teil sozialpädagogischer Betreuung, insbesondere auch unter dem Aspekt der sozialen und kulturellen Integration.

Projektpartner:

Diakonie Flüchtlingsdienst

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2016
Fördersumme: 1.000,- Euro

Bilder Copyright: Regina Hügli 2012
Dieser Beitrag wurde am 28. August 2017 in 2016, Österreich veröffentlicht.

Österreich, Baden – Freizeitbeschäftigung für unbegleitete, minderjährige Flüchtlingsmädchen

Bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ergibt sich ein ganz spezieller Betreuungsbedarf. Im Heimatland wurden sie oft körperlich und/oder psychisch misshandelt, waren Kriegsgescheh-nissen ausgeliefert, haben die Eltern verloren oder zurücklassen müssen. Sie flüchteten in ihren jungen Jahren in ein fremdes, unbekanntes Land, ohne zu wissen, was auf sie zukommt.

Die WoGe 18 ist eine betreute Wohngruppe für 9 unbegleitete minderjährige Flüchtlingsmädchen in Hollabrunn, die in Zusammenarbeit mit der Jugendwohlfahrt Niederösterreich 2008 als Reaktion auf den dringenden Bedarf der Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Müttern geschaffen wurde.

Die Mitarbeiterinnen der Partnerorganisation WoGe18 unterstützen die Mädchen in der Aufarbeitung ihrer Situation, begleiten sie auf ihrem weiteren Weg; ermuntern sie einerseits, den Fokus ihrer Erlebnisse auf Neues zu lenken. Als gemeinnütziger Verein stehen ihnen jedoch nur sehr beschränkte finanzielle Mittel zur Verfügung, die zum Großteil in Aus- und Weiterbildung der Mädchen fließen.

Ein sehr wichtiger, oft aber vergessener Teil, ist die Eingliederung in das soziale Leben in Österreich. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Sportkurse und diverse Freizeitangebote hier einen großen Beitrag leisten können. Durch die Finanzierung von Freizeitangeboten durch den WGT Österreich lernen die Mädchen, dass sinnvolle Beschäftigung in der Freizeit ein guter Ausgleich ist und Möglichkeiten zum Stressabbau bietet. Durch die Kurse kommen sie in Kontakt mit anderen Frauen und Mädchen aus Hollabrunn, lernen neue Leute kennen und verlieren dadurch nach und nach ihre Hemmungen. Da sie mit der Volljährigkeit aus der Einrichtung entlassen werden, helfen ihnen die Kontakte den zukünftigen Alltag besser zu meistern und ihre Integration zu fördern.

Projektpartner:

Verein mensch.leben / WoGe 18

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2016
Fördersumme: 3.000,- Euro

Bilder Copyright: WoGe 18
Dieser Beitrag wurde am 28. August 2017 in 2016, Österreich veröffentlicht.

Uganda – HIV/AIDS Prävention durch das „Treue Haus“

Derzeit sind rund 7 Prozent der Bevölkerung in Uganda mit HIV infiziert. Die Hälfte davon sind Frauen. Ein hoher Prozentsatz davon wurde innerhalb der Ehe infiziert. Gründe dafür sind die längere Abwesenheit einer der Lebenspartner durch die Arbeit oder unglückliches Zusammenleben. Ziel des Projekts ist es, auf das Fundament einer dauerhaften partnerschaftlichen Beziehung aufmerksam zu machen und dadurch die Familie zu stärken.

Besonders Frauen sind von einer Infektion betroffen, da sie allgemein einen schlechteren sozialen Status haben als Männer, oft finanziell von ihrem Mann abhängig und von häuslicher Gewalt betroffen sind. Die Krankheit verschlechtert die Situation.

Partnerorganisation bei diesem Projekt ist die Kiyinda Mityana Diözese. Sie wurde 1981 gegründet und umfasst 27 Pfarreien, die in 6 Dekanate geteilt sind. Mittels Seminaren und Trainings sollen Pärchen und junge Erwachsene, die sich auf die Hochzeit vorbereiten, in den Gemeinden Buyinjabutoole und Banda (bei der Hauptstadt Kampala), die Bedeutung der Familie und die Verantwortung für andere vermittelt werden.

Insgesamt sollen 120 Pärchen und 80 junge Erwachsene erreicht werden. Mit Seminaren, Gruppenformatierungen, Trainings durch Personen aus der Gemeinde, HIV Beratung und Testung sowie Aktivitäten zur Gewinnung von Einkommen soll die Situation für Männer und Frauen verbessert werden. Themen die behandelt werden sind Alkoholismus und Gewalt, HIV/AIDS Prävention sowie nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken. Auf der gemeindebasierten Ebene, sollen 12 Personen trainiert werden, die ihr Wissen in ihrer Gemeinde weitergeben und eine Vorbildfunktion einnehmen. Speziell im Bereich Landwirtschaft werden 150 Familien mit 50 Bananenpflückern versorgt. Weitere 50 Familien erhalten Schweine oder Ziegen, deren Junge wiederum anderen Familien zugutekommen.

Projektpartner:

Kiyinda Mityana Diözese

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2016 – 2017
Fördersumme: 20.000,- Euro

Bilder Copyright: Kiyinda Mityana Diözese
Dieser Beitrag wurde am 28. August 2017 in 2016, 2017, Uganda veröffentlicht.