Archive

Indien, Gujarat – Erreichen der Unerreichbaren

Gujarat ist ein Bundessaat im Westen von Indien mit der Hauptstadt Ahmedabad, einer alten Handelsstadt. Landflucht und weitreichende Arbeitslosigkeit verschärfen in der 5 Millionenstadt Armut und prekäre Lebensbedingungen. Eine abgeschlossene Schulbildung, besonders bei Mädchen ist hier selten.

Der Schwesternorden der Dominikanerinnen bietet in Zusammenarbeit mit örtlichen NGOs Trainingsprogramme für Frauen aus besonders benachteiligen Bevölkerungsgruppen an. Einkommensschaffende Maßnahmen (Kurse für Schneiderei, Modedesign, Krankenpflege), psychosoziale Hilfen und Rechtsberatung sollen ihnen ermöglichen aus der Armutsspirale zu entkommen und die Lebensbedingungen in einer patriarchal geprägten Gesellschaft zu verbessern.

Weiters werden Sparpläne ausgearbeitet und kleine Darlehen vergeben um Frauen beim Aufbau kleiner Unternehmen zu unterstützen. Das Näh- und Stickzentrum, wo Frauen und Mädchen lernen, traditionelles Kunsthandwerk herzustellen, dessen Vermarktung weltweit über den Fair Trade Handel erfolgt, das Ärztezentrum mit Pflegeeinrichtung und Apotheke steht auch den Bewohnerinnen des benachbarten Armenviertels zur Verfügung. Teil des Projektes ist ebenfalls der Aufbau eines Beratungszentrums, das bei der Lösung von Konflikten in Familie und Alltag, sowie bei Gewalterfahrung Hilfe anbietet.

Projektpartner:

Dominican Missionary Sisters of the Rosary, St. Mary’s Nursing home

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2015 – 2016
Fördersummer: 12.000,- Euro

Bilder Copyright: Dominican Missionary Sisters of the Rosary
Dieser Beitrag wurde am 28. August 2017 in 2015, 2016, Indien veröffentlicht.

Indien, Andhra Pradesh – Erholungszentrum im Alter für Frauen

Frauen in Indien erfahren aufgrund ihres Geschlechts im Laufe ihres Lebens zahlreiche Benachteiligungen. Dazu kommt noch die geringe Alphabetisierungsrate, die geringe Beschäftigungsrate, Unterbezahlung, Mangelernährung und schlechter oder kein Zugang zu Besitzgütern. Diese Umstände machen vor allem ältere Frauen verletzlich.
Entbehrung, Entfremdung, Isolierung und Marginalisierung sind zentrale Themen von Frauen im Alter. Mehr als 73 Prozent der älteren Menschen sind ungebildet und sind abhängig von körperlicher Arbeit. Ein Drittel lebt unter der Armutsgrenze. Rund 90 Prozent der älteren Menschen sind im informalen Sektor tätig, somit haben sie kein regelmäßiges Einkommen und keine Sozialversicherung.

Zielgruppe des Projektes sind alte Frauen, die in Slums unter der Armutsgrenze leben und solche, die in Dörfern obdachlos sind; einsam, meist Witwen. Projektziel ist es, sie von ihrer Einsamkeit und emotionalem Stress zu befreien, sie mit Essen zu versorgen, einen Treffpunkt anzubieten, wo sie sich unterhalten können und Anteilnahme erhalten. Angeboten werden Musiktherapie, Lachclubs, Geschichten vorlesen, gemeinsames Basteln, usw. Gemeinsam produzierte Gegenstände sollen verkauft werden und zum Erhalt des Zentrums beitragen, sowie für gemeinsame Ausflüge verwendet werden. Geplant ist auch eine mobile Betreuung für jene Frauen, die es aufgrund eines körperliches Gebrechens oder des Alters nicht ins Zentrum schaffen.

Partnerorganisation ist die indische Non-Profit-Organisation SWARD (Society for Women and Rural Development). Sie ist in die lokale Evangelisch-Lutherische Kirche eingebunden. SWARD ist eine Initiative für mittellose, diskriminierte und durch das Kastenwesen unterdrückte Menschen mit Dalit-Hintergrund.

Projektpartner:

Society for Women and Rural Development (SWARD)

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Finanzierung: 2018 – 2020
Fördersumme: 14.213,- Euro

Bilder Copyright: SWARD

Indien/Rajpur, Gujarat Ahmedabad – Erreichen der Unerreichbaren

Alttext

Tortenstück

Gujarat ist ein Bundessaat im Westen von Indien mit der Hauptstadt Ahmedabad, einer alten Handelsstadt. Landflucht und weitreichende Arbeitslosigkeit verschärfen in der 5 Millionen-stadt Armut und prekäre Lebensbedingungen. Eine abgeschlossene Schulbildung, besonders bei Mädchen ist hier selten.
Der Schwesternorden der Dominikanerinnen plant mit Hilfe des Weltgebetstages und in Zusammen-arbeit mit örtlichen NGOs Trainingsprogramme für Frauen aus besonders benachteiligen Bevölker-ungsgruppen einzurichten. Einkommensschaffende Maßnahmen (Kurse für Schneiderei, Modedesign, Krankenpflege), psychosoziale Hilfen und Rechtsberatung sollen ihnen ermöglichen aus der Armutsspirale zu entkommen und die Lebensbedingungen in einer patriarchal geprägten Gesellschaft zu verbessern.
Weiters werden Sparpläne ausgearbeitet und kleine Darlehen vergeben um Frauen beim Aufbau kleiner Unternehmen zu unterstützen. Das Näh- und Stickzentrum, wo Frauen und Mädchen lernen, traditionelles Kunsthandwerk herzustellen, dessen Vermarktung weltweit über den Fair Trade Handel erfolgt, das Ärztezentrum mit Pflege-einrichtung und Apotheke steht auch den Bewohnerinnen des benachbarten Armenviertels zur Verfügung.
Die Einrichtung eines Beratungszentrums, das bei der Lösung von Konflikten in Familie und Alltag, sowie bei Gewalterfahrung Hilfe anbietet, ist ebenfalls in Planung.

Projektpartner:

Dominican Missionary Sisters of the Rosary, St. Mary’s Nursing home

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Förderdauer: 2015 – 2016
Fördersummer: 12.000,- Euro

Dieser Beitrag wurde am 23. Juni 2017 in 2015, Indien veröffentlicht.