Christinnen im Dialog für eine offene Gesellschaft

Der Weltgebetstag war am 32. Internationalen AltkatholikInnen-Kongress vom 20. bis 23. September mit der Vorsitzenden Brigitte Zinnburg und Elisabeth Papauschek dabei.

Alle 4 Jahre lädt die Utrechter Union altkatholischer Kirchen zu einem Kongress ein. Der diesjährige Kongress fand in Wien im Zeichen von `Christ*innen im Dialog für eine offene Gesellschaft´statt. 350 TeilnehmerInnen aus 20 Ländern und 4 Kontinenten kamen zusammen, um das Zusammenleben in Freiheit, Gleichwertigkeit und Akzeptanz zu diskutieren und den gemeinsamen Glauben zu feiern.

Beim ökumenischen Morgengebet im Stephansdom, das ganz im Gedenken an verfolgte Christinnen und Christen aus den verschiedensten christlichen Kirchen weltweit stand, trug der Weltgebetstag eine Fürbitte bei, gelesen von unserer Vorsitzenden, Frau Brigitte Zinnburg.

Das Treffen warf auch die Frage auf, welchen Teil Religionsgemeinschaften beitragen können, um positive Veränderungen in der Gesellschaft hervorzurufen und die Vision einer lebenswerteren Welt zu realisieren. Eine gesellschaftliche Veränderung ist im offenen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Glaubensgemeinschaften sowie Atheistinnen und Atheisten in gegenseitiger Wertschätzung und Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen möglich.

Wege zueinander über das Verbindende zwischen den verschiedensten Religionen, Kulturen und Traditionen suchen und verstärken, sich für Frieden, Hoffnung, Verständigung sowie Gerechtigkeit und ein Mit-Einander einsetzen, sind seit Beginn grundlegende Werte des Weltgebetstags.

 

 

Dieser Beitrag wurde am 2. Oktober 2018 veröffentlicht, in Aktuelles. Setze ein Lesezeichen mit dem Permanentlink.