Vortrag und Buchpräsentation: “Gewagte Mission”

Am Mittwoch, den 19. Februar 2020, stellte die freie Journalistin Andrea Sommerauer im Haus der Begegnung in Innsbruck ihr Buch „Gewagt Mission“ vor. Darin berichtet sie über den Missionshilfeeinsatz von Jugendlichen aus der Marianischen Kongregation (MK) Innsbruck in Rhodesien. Mehr als 40 junge Männer hielten sich in den Jahren 1964 bis 1976 im Rahmen eines Tiroler Missionshilfeprogrammes auf Stationen der Sinoia-Mission im heutigen Simbabwe auf, dem diesjährigen Welgebetstags-Land.  Die Fahrt in den Nordosten des damaligen Rhodesiens war eine Reise in eine andere Welt und stellte die jungen Missionshelfer vor viele Herausforderungen: Sie mussten sich im dortigen sozialen Gefüge verorten, schwere körperliche Arbeit leisten, Krankheiten und Ängsten trotzen. Hinzu kam, dass das Leben in Rhodesien von einer rassistischen Politik geprägt war und der Unabhängigkeitskrieg in jenen Jahren an Dynamik gewann.

Die freischaffende Historikerin und Journalistin Andrea Sommerauer hat rund 20 Personen zu ihrem damaligen Einsatz befragt. Die persönlichen Innensichten und – oft kritischen – Bilanzen der Missionshelfer sind eingebettet in die Geschichte der Sinoia-Mission und die dramatischen Veränderungen in Rhodesien

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Frau Sommerauer ihr Buch vor und berichtete über die verschiedenen Erfahrungen, welche die Jugendlichen in dieser spannenden Zeit des Aufbruchs gesammelt haben.

Die Veranstaltung wurde vom Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen in Österreich in Kooperation mit der Katholischen Frauenbewegung durchgeführt.

 

Dieser Beitrag wurde am 28. Februar 2020 veröffentlicht, in Aktuelles. Setze ein Lesezeichen mit dem Permanentlink.