Ökumenischer Frauentag in Salzburg

Nach mehr als einem Jahrzehnt fand im Juni 2018 in der Diözese Salzburg-Tirol wieder ein ökumenischer Frauentag statt. Eine Kooperationsveranstaltung der Altkatholischen Kirchengemeinde Salzburg, der Evangelisch-methodistischen Kirche, der Evangelischen Frauenarbeit Salzburg – Tirol, der Katholischen Frauenbewegung Salzburg und dem Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen in Österreich.

Der Tag stand ganz im Zeichen der Begegnung mit den Glaubensschwestern und der Besinnung auf die gemeinsamen Wurzeln. Frau Prof. Dr. Susanne Plietzsch von der Universität Salzburg, mit Spezialgebiet „Jüdische Religionsgeschichte“, ging mit den Frauen der Frage nach: „Was glaubte Jesus“.
Frau Prof. Dr. Jeanine Weiss, Lehrbeauftragte an den Universitäten München und Genf, Mitglied der Jüdischen Kultusgemeinde München und Presbyterin der Evangelischen Auferstehungskirche in Innsbruck erzählte von ihren Erfahrungen im jüdischen Alltagsleben.

Ausdruck interreligiöser Spiritualität war dann auch die traditionelle abschließende Frauenliturgie, geleitet von Pfarrerin Barbara Wiedermann, mit jüdischen Liedern und einer Tanzeinlage unter der Regie von Workshopleiterin Diana Reitenbach.

Neben dem jährlichen Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen, am ersten Märzfreitag, war dies für die ca. 100 Teilnehmerinnen ein weiterer Ökumenischer Höhepunkt des Jahres.

Fazit dieses gelungenen Frauentages: Ökumene hat eine starke gemeinsame Wurzel. Zum Wachsen braucht es aber auch gemeinsame Veranstaltungen und Frauen, die den Boden dafür bereiten.

Ein herzlicher Dank an alle Vorbereitenden, Referentinnen und Besucherinnen die diesen Begegnungstag ermöglicht haben.

Dieser Beitrag wurde am 25. Juni 2018 veröffentlicht, in Aktuelles. Setze ein Lesezeichen mit dem Permanentlink.