Simbabwe – Möglichkeiten schaffen durch integrative Bildung

Kinderweltgebetstag 2020

Menschen mit Behinderungen in Simbabwe sind in der Gemeinschaft zumeist sozial ausgegrenzt. Dies bedeutet wiederum eine Steigerung der Armut für sie und ihre Familien. Die Ursachen dieser sozialen Ausgrenzung sind meist kulturelle Missverständnisse und verschiedenste Barrieren, die den Zugang zu Dienstleistungen wie Gesundheitswesen oder Ausbildung zusätzlich erschweren. Während die Einschulungsrate für Grundschulen in Simbabwe mit beinahe 100% sehr hoch ist, geht UNICEF davon aus, dass nicht einmal 10% der Kinder mit Behinderung im schulpflichtigen Alter zu Schulbeginn eingeschult werden. Viele der SchülerInnen mit Behinderung brechen auch frühzeitg ab, ohne Bildung und Abschluss. Hauptgründe hierfür sind die mangelnde Barrierefreiheit, nicht behindertengerechte Lehrmethoden und Lernmaterialien, vor allem aber Diskriminierung und Mobbing an Schulen.

Die Organisation Jairos Jiri Association (JJA) nimmt eine VorreiterInnenrolle im Bereich inklusive Bildung in Simbabwe ein. Sie wurde bereits 1950 gegründet mit dem Ziel Menschen mit Behinderung stärker in die Gesellschaft zu integrieren.

Analysen haben ergeben, dass vor allem ein großer Bedarf im Bereich Trainings von Lehrenden besteht. Genau da setzt das vom WGT-Österreich geförderte Projekt an. Mit der finanziellen Unterstützung sollen speziell Trainings zu inklusiver Bildung angeboten werden.

Projektpartner:

Jairos Jiri Association (JJA) über Brot für die Welt

Finanzierung durch den WGT Österreich:

Finanzierung: 2020
Fördersumme:  6.151,- Euro

Bilder Copyright: Brot für die Welt