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Verwendung der Kollekte

Seit Beginn der Weltgebetstagsbewegung ist die Kollekte ein wesentlicher Bestandteil jeder Gottesdienstfeier. Sie ist sichtbares Zeichen weltweiter Verbundenheit und ermöglicht konkretes solidarisches Handeln über alle geografischen, kulturellen und religiösen Grenzen hinweg. Über die Verwendung der Kollektengelder entscheidet jedes nationale Weltgebetstagskomitee unabhängig vom internationalen Weltgebetstagskomitee.

Das österreichische Komitee verwendet die Kollekte vorwiegend für die Förderung von Projekten in vielen Ländern der Erde. Die Projekte werden über ProjektpartnerInnen in den Ländern durchgeführt, sollen aber weitgehend von den unterstützten Frauen selbstverantwortlich mitgetragen werden. Sie haben das Ziel, die Lebenssituation der Frauen und ihrer Familien zu verbessern und die Stellung der Frauen in Gesellschaft und Kirche zu stärken. Inhaltliche Schwerpunkte der Projekte sind vor allem Bildung, Aus- und Weiterbildung, Gesundheitsprogramme, einkommensschaffende Maßnahmen, Beratung und Begleitung von Gewaltopfern und ökumenische Zusammenarbeit.

Die ProjektpartnerInnen sind verpflichtet, über ihre Arbeit und die erhaltenen Gelder einen Rechenschaftsbericht zu geben. Die Auswahl der Projekte erfolgt aufgrund von Projektkriterien; sie können von der Geschäftsstelle angefordert werden.

Ein kleiner Teil der Kollekte wird für die Erfüllung der Aufgaben des Komitees und für die Arbeit der Geschäftsstelle sowie für den international festgelegten Beitrag an das Internationale Weltgebetstagskomitee benötigt.