There is no plan(et) B – Der WGT und die Schöpfungszeit

von Tania Zawadil, Vorstandsfrau WGT Österreich

Heute ist der 4. Oktober. Der Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi. Kein Datum könnte passender sein, um einen Schlusspunkt zu setzen für die fünfwöchige ökumenische Schöpfungszeit der christlichen Kirchen. Wir alle kennen den Heiligen Franziskus als Tier- und Menschenfreund. Der Patron der Armen und Ordensgründer der Franziskaner war ein zutiefst spiritueller Mensch, der seine Liebe zur Natur und all ihren Geschöpfen mit seinem Leben und Wirken fortwährend verherrlicht hat. Seine Wertschätzung begann im Kleinen, ist dort aber nicht geblieben, denn er hat mehr getan als nur „lob zu preisen“. Seine Ideale, Worte und Taten waren und sind bahnbrechend.

Nicht nur wollen, sondern machen, dafür steht auch der Weltgebetstag der Frauen, der mit seinen weltweiten Projekten, die unterstützt, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Die WGT-Ethik des „Genug für alle“ braucht und fördert eine Welt, die gerecht wirtschaftet und die natürlichen Ressourcen so teilt bzw. achtsam und nachhaltig wertschätzt, damit auch nachfolgende Generationen darauf vertrauen können, dass noch „genug für alle“ da ist.

An so einer Welt lasst uns gemeinsam arbeiten: Die Krisen unserer Zeit, allen voran die aktuelle Klimakatastrophe zeigen, dass wir kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem haben. Der Arzt und Autor Eckart von Hirschhausen hat vollkommen recht, wenn er sagt: „Menschen müssen etwas ändern. Sich!“

Ich habe meinen Lebensstil in vielem geändert und kann es noch besser. Die Schöpfungszeit erinnert und mahnt mich, unsere -einzige- Welt nicht weiter zu verbrauchen, denn „Gottes ganze Schöpfung ist kostbar und sehr gut!“

Mit diesem Motto aus dem Jahr 2018 der WGT Frauen aus Surinam freue ich mich aufs Ändern, mich und so einiges andere, denn das ist gar nicht so schwer, vor allem nicht umsonst. Glücklicherweise habe ich viele, sehr gute Vorbilder.