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WGT Weltweit

Ziele des Weltgebetstags

Der Weltgebetstag vereint christliche Frauen über alle konfessionellen und nationalen Grenzen hinweg. Er lässt teilhaben an Glaubenserfahrungen von Christinnen aus anderen Ländern und Kulturen. Aus dieser Begegnung im Gebet entsteht Solidarität und die Bereitschaft zu helfen. Konkret geschieht das durch Bewusstseinsbildung, Öffentlichkeitsarbeit und vor allem durch die Förderung von Projekten.

Mit der gemeinsamen ökumenischen Feier finden Frauen zueinander. Durch das gemeinsame Gebet treten sie füreinander ein und erleben so eine Gemeinschaft im Sinne der geschwisterlichen Einheit in Jesus Christus.

Gemäß der Idee des „Global denken – lokal handeln“ erfahren die TeilnehmerInnen viel über die Lebenswirklichkeit von Frauen in anderen Ländern. Gleichzeitig sind sie in ihrer Gemeinde aktiv. Ein sichtbares Zeichen der Solidarität ist die Förderung von Frauenprojekten durch die Kollekte.

Geschichte und Entstehung des Weltgebetstags der Frauen

Ausgehend vom Jahr 1887 hat sich der Ökumenische Weltgebetstag der Frauen aus kleinen Anfängen in den USA über die ganze Welt ausgebreitet.

1887 Presbyterianische Frauen glaubten an die Kraft des Gebetes und riefen für die Opfer des Amerikanischen Bürgerkrieges zum Gebet und zum Handeln auf, um die Not der Armen zu lindern. (Gebetstag für die innere Mission).

1889 Missionarinnen der Baptisten Kirche beten für die Situation der Frauen in Asien. (Gebetstag für Äußere Mission).

1919/1920 Zusammenlegung beider Gebetstage und Festlegung auf den ersten Freitag in der Passionszeit.

1927 kann man von einem „Welt-Gebetstag“ sprechen. Gebetstexte werden einheitlich verfasst.

1930 erstmals kommen die Gebete aus Korea; von nun an bereiten jedes Jahr Frauen aus unterschiedlichen Ländern die Liturgie vor.

1968 Gründung des Internationalen Weltgebetstags-Komitees. Festlegung der Ökumenischen Feier auf den ersten Freitag im März. Von nun an finden alle 4 bis 5 Jahre internationale Konferenzen statt. Nach und nach entstehen in den einzelnen Ländern Nationalkomitees.

1977 die erste Europakonferenz findet in Wien statt. In weiterer Folge treffen sich die Europäischen Nationalkomitees alle 4 bis 5 Jahre in einem anderen europäischen Land.

1987 das 100-Jahr Jubiläum wird weltweit gefeiert.

2000 in über 170 Ländern der Erde wird der WGT Gottesdienst gefeiert.

2010 WGT – Gottesdienste in 186 Ländern der Erde.

Die Geschichte des WGT ist vor allem die Geschichte zahlloser ungenannter Frauen, die bei den WGT-Feiern den Grundgedanken „Informiert Beten – Betend Handeln“ weitertragen und sich somit in die Kette des weltweiten Gebetes einreihen.
Ihrer Beständigkeit und Treue ist es zu verdanken, dass wir seit 130 Jahren den WGT feiern.
Die Weltgebetstagsbewegung ist und war von je her eine Basisbewegung.

Aufgaben des Internationalen Weltgebetstags-Komitees:

  • Auswahl der Themen und der Herkunftsländer für die Liturgie
  • Erfahrungsaustausch und Förderung der Weltgebetstagsbewegung
  • Wahl des Exekutivkomitees (Vertreterinnen der Weltregionen) und
  • Wahl der Vorsitzenden in der Geschäftsstelle:
    World Day of Prayer-International Committee, New York – siehe  www.worlddayofprayer.net