Vortrag und Ausstellung 19. Oktober: Menschenhandel und Zwangsprostitution

Extreme Armut und Notsituationen, falsche Versprechen und die Hoffnung auf ein besseres Leben bewegen Frauen dazu, ihre Heimatländer zu verlassen. Österreich gilt als Transit- und Zielland, in dem Frauen und Mädchen sexuell ausgebeutet werden. Dabei sind die Grenzen zwischen Prostitution, Zwangsprostitution und Menschenhandel oft fließend.

Auf Einladung des Ökumenischen Weltgebetstages der Frauen in Österreich spricht Schwester Anna Mayrhofer von der Organisation SOLWODI am 19. Oktober ab 18 Uhr im Otto-Mauer-Zentrum (Währinger St. 2-4/2/22, A-1090 Wien, WGT-Geschäftsstelle) über Menschenhandel und Zwangsprostitution in Österreich und wie sie den betroffenen Frauen helfen dem zu entkommen.

„SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not“ wurde 1985 von Schwester Dr. Lea Ackermann in Kenia gegründet und hat Schutzwohnungen für Frauen in Kenia, Deutschland und Rumänien. In Österreich gründeten sechs Ordensschwestern 2012 SOLWODI Österreich. Sie bieten Opfern von Frauenhandel, Zwangsprostitution, Ausbeutung und Gewalt eine sichere Unterkunft und Beratung an. Durch die Förderung durch den WGT Österreich konnte 2017 erstmals auch in Innsbruck eine Beratungsstelle und eine Schutzwohnung eröffnet werden.

Eine Veranstaltung des Ökumenischen Weltgebetstags der Frauen Österreich (WGT) und der Frauen*solidarität in Kooperation mit SOLWODI Österreich.

Im Anschluss zum Vortrag laden wir ein zum Weiterdiskutieren bei „Brot und Wein“ und sich die Ausstellung „Ware Mensch“ anzusehen.

 

Dieser Beitrag wurde am 3. Oktober 2018 veröffentlicht, in Aktuelles. Setze ein Lesezeichen mit dem Permanentlink.