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Länderinformation

 

 

 

 

 

 

 

 Land: Slowenien –  Republika Slovenija – unser südliches Nachbarland
 Größe:  Die Fläche von ca. 20.273 kmist etwa  1/4 der Fläche Österreichs.
 Lage: Übergang zwischen Mittel- und Südosteuropa, grenzt nördlich an Österreich, südlich an Kroatien, östlich an Ungarn und westlich an Italien und das Adriatische Meer.
 Klima: Alpines Klima (W/NW), kontinentales Klima (N/O), mediterranes Klima (W/SW)
Slowenien lässt sich in vier unterschiedliche Landschaften unterteilen:
Im Nordwesten sind die Hochgebirgszüge der Julischen Alpen, Karawanken und Steiner Alpen.
Im Südwesten, in der Nähe zur Adria ist die Landschaft mediterran. Im Süden beginnen die Karstgebiete, die teilweise der Halbinsel Istrien zugeordnet werden.
Im Osten, in der Nähe zur ungarischen Grenze geht das Land in die Pannonische Tiefebene über.
 Flora und Fauna: Slowenien beeindruckt mit einer einzigartigen biologischen und landschaftlichen Vielfalt. Flüsse, wie die Sava und die Soca, prägen die Landschaft und versorgen Wiesen und Wälder mit Wasser. Der höchste Berg Sloweniens, der Triglav (2864m) liegt im Zentrum des gleichnamigen Nationalparks. Mehr als ein Drittel der Fläche sind Natura-2000 Gebiete, das ist ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten für gefährdete Pflanzen und Tierarten innerhalb der Europäischen Union.
 Staatsform: Republik, parlamentarische Demokratie.
 Staatsoberhaupt: Staatpräsident Borut Pahor; seit Dez. 2012 im Amt, wiedergewählt im Oktober 2017
 Hauptstadt: Ljubljana (Laibach) mit 288.919 Einwohnern (März 2017).
Die Universitätsstadt ist für ihre Grünflächen bekannt, darunter der weitläufige Tivoli-Park. Der Fluss Ljubljanica windet sich durch die Stadt und trennt die Altstadt vom modernen Geschäftszentrum. Ljubljana verfügt über zahlreiche Museen, wie das Nationalmuseum und das Museum für moderne Kunst.
 Nationalfeiertag: 25. Juni (Jahrestag der Proklamation der Eigenstaatlichkeit im Jahre 1991) und der 26. Dezember (Tag der Unabhängigkeit und Einheit).
 Geschichte: Ab Mitte des 14. Jh. gehörte das gesamte Gebiet des heutigen Slowenien zum Herrschaftsgebiet der Habsburger und wurde 1918 Teil des neugegründeten Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (Königreich Jugoslawien). Im Zweiten Weltkrieg war Slowenien aufgeteilt und unter deutsche und italienische Besatzung gestellt. 1945 kam Slowenien zum wieder gegründeten, jetzt aber kommunistischen Jugoslawien. Am 25. Juni 1991  löste sich Slowenien aus dem Staatsverband Jugoslawien und erklärte seine Unabhängigkeit.
Slowenien ist seit März 2004 Mitglied der Nato und am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetreten.
 Landessprache: Slowenisch, regional auch Italienisch und Ungarisch.
Primoz Trubar, lutherischer Kirchenreformator (1508-1586), gilt wegen seiner Übersetzung der Bibel ins Slowenische als Begründer der slowenischen Schriftsprache und Literatur. Auf der 1 Euro Münze wird er und sein Werk gewürdigt. Ihm zu Ehren ist der Reformationstag, 31. Oktober, slowenischer Staatsfeiertag.
 Bevölkerung: Ca. 2,0 Millionen Einwohner (März 2017);
laut Umfrage 2002 sind ca. 83,1% Slowenen, 2% Serben, 1,8% Kroaten, 1,6% Bosniaken, 0,3% Ungarn, 0,2% Italiener, Roma und ca. 680 Menschen deutschsprachig.
 Kultur:

 

Kultur als Instrument der Identitätsfindung, aber auch des internationalen Austausches besitzt für Slowenien großen Stellenwert. Neben öffentlichen Kultureinrichtungen existiert eine reichhaltige unabhängige Kulturszene.
 Religionen: 57,8% römisch-katholisch, 2,4% Muslime, 2,3% Orthodox, 0,8% Protestanten ; 22,8% ohne Angaben (Zensus von 2002).
 Bildung: Das slowenische Schulsystem hat eine neunjährige Grundstufe, sowie eine vierjährige Gymnasialstufe. Daneben existieren berufsbildende Mittelschulen.
 Wirtschaft: Slowenien erlebte im Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise seit 2007 einen massiven wirtschaftlichen Einbruch. Seit 2014 wächst die Wirtschaft wieder leicht und die Arbeitslosenzahlen sinken. Dabei gibt es allerdings regionale Unterschiede. Die Bevölkerungsentwicklung steht wie in anderen Industrienationen vor ähnlichen Herausforderungen: die Gesellschaft altert, die Geburtenrate lag 2015 bei 1,57 Kindern pro Frau.
 Währung: Seit 1. Jänner 2007 ist die Landeswährung der Euro.

Quellen: Auswärtiges Amt.de/Bundesregierung.de/Wikipedia