WGT 2021 Vanuatu

Beim Kochen des Nationalgerichts Laplap ©WDPIC
Cascade Wasserfälle ©WDPIC
Champagne Strand auf der Insel Espiritu Santo ©WDPIC
Die Künstlerin des diesjährigen Titelbildes beim Malen ©WDPIC
Hölzerne Schlitztrommeln ©WDPIC
Kirche ©WDPIC
Markt in der Hauptstadt Port Vila ©WDPIC
Meeresschildkröte ©WDPIC
Nagol-Bau, Vorlage für das moderne Bungeespringen ©Roselyn Tor
Nationalblume Hibiskus ©WDPIC
Ni-Vanatu ©WDPIC
Sandzeichnung ©WDPIC
Schweine sind ein wichtiges Nutztier auf Vanuatu ©WDPIC
Traditionelles Haus ©WDPIC
Traditionelles Weben der Matten ©WDPIC
Verkäuferin auf Markt ©Roselyn Tor
Vulkan Yasur auf der Insel Tanna ©WDPIC
WGT-Komitee auf Vanuatu ©WDPIC
Zentraler Sitz der Häutplinge ©Roselyn Tor

Die Liturgie für den Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen 2021 wurde uns von Frauen aus Vanuatu geschenkt; einem Inselstaat im Südpazifik. Das wunderschöne Land gehört geographisch zu Ozeanien. Auf den rund 80 Inseln finden wir eine ethnisch vielfältige Bevölkerung und eine spektakuläre Flora und Fauna.

1606 von den Spaniern entdeckt wurden die „Neuen Hebriden“ – wie der Inselstaat früher hieß – zu einer Kolonie, die zuletzt gemeinsam von Großbritannien und Frankreich verwaltet wurde. 1980 wurde ein demokratisches Regierungssystem eingeführt, nachdem das Volk zwei Jahre davor die Unabhängigkeit eingefordert hatte. Seither trägt das Land den Namen Vanuatu – wörtlich „Land, das aufsteht“ – mit dem Motto „Auf Gott bauen und vertrauen wir“.

Die Bewohner*innen nennen sich selbst Ni-Vanuatu. Für sie stellt Land eine wichtige Ressource dar, mit dem sie eng verbunden sind, in gewisser Weise sogar mit der Erde „verschmelzen“. Land wird nicht als Eigentum gesehen, sondern als lebenswichtig für die Existenz von Menschen und Tieren.

Christliche Frauen aus Vanuatu haben den ökumenischen Gottesdienst für den Weltgebetstag 2021 vorbereitet. Er wird am Freitag, den 5. März weltweit unter dem Motto „Worauf bauen wir?“ in ca. 170 Ländern gefeiert. Im Mittelpunkt der Liturgie steht der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 – 27. Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen. Sie sollen der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein. Denn nur das Haus, das auf festem Grund gebaut ist, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle.

Mutter mit Kind im Sturm

Das Titelbild 2021 stammt von der Künstlerin Juliette Pita und trägt den Titel „Pam II“. Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog und weite Teile des Landes zerstörte. Zu sehen ist eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet. Die Frau trägt traditionelle Kleidung. Der Sturm fegt über Frau und Kind hinweg. Eine Palme mit kräftigen Wurzeln kann sich dem starken Wind beugen und schützt beide so vor dem Zyklon.
Heftige Stürme, endlose Regenfälle, gefolgt von großer Trockenheit haben in den letzten Jahren auf Vanuatu zugenommen, laut ForscherInnen sind sie die Folgen des Klimawandels.