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WGT 2022 England, Wales und Nordirland

Kilvrough © Abielle Hallas

Bedruthan Steps in Cornwall © Elizabeth Burroughs

Karneval in London © Ana Gobledale
Traditionelle Walisische Kleidung © Sarah East
Kunstinstallation © Ana Gobledale
Westminsterpalast © Ana Gobledale
Morris Dance, eine Form des englischen Volkstanzes © M Pickford
Fish and Chips, das "inoffizielle Nationalgericht" © Elizabeth Burroughs

All Saints Parish Church, Bakewell, Derbyshire © Brian Walbey

EWNI Komitee © Elizabeth Burroughs
Arbeiterbezirk in Süden von England © Verena Bauer
Camden Town London © WGT Österreich
Canterbury im Süden von England © Verena Bauer
Dunluce Castle in Nordirland © Claudia Hany
Pub in Sandwich, England © Verena Bauer

The Giant’s Causeway (Damm der Riesen) bei Bushmills, Nordirland © Claudia Hany

Saint Margarets Bay in Kent © Verena Bauer
Universität Belfast © Claudia Hany

Christinnen aus England, Wales und Nordirland haben die Liturgie für den nächsten Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen verfasst. Im Weltgebetstagskomitee haben sich drei von vier Landesregionen des «Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland» zusammengeschlossen. Schottland, die vierte Landesregion, hat aus historischen und geographischen Gründen ein eigenes Komitee.

Neben vielen Gemeinsamkeiten weisen die Landesteile auch viele Unterschiede auf. Ihre Geschichte ist eng miteinander verbunden, wenn auch konfliktreich. Sie haben – neben Englisch – unterschiedliche regionale Sprachen, Kulturen und Regierungen.

England, Wales und Nordirland sind geprägt durch ihre Küste, die saftigen grünen Hügel, fruchtbare Böden und vor allem von einer reichen und bewegten Geschichte.
Kirchengeschichtlich gesehen, stellt die Abspaltung von der Römisch-Katholischen Kirche im 16. Jahrhundert einen zentralen Einschnitt dar. Sie führte zur Gründung der Anglikanischen Kirche, deren Oberhaupt die Queen ist.

Das vereinigte Königreich blickt auf bedeutende Entwicklungen in den Bereichen Wissenschaft, Mathematik, Medizin und Industrie zurück. Durch Seefahrt, Forschungsreisen, Piraterie, Handel und Kolonialisierung gewachsen, gehörte Großbritannien zu den ersten Industrienationen.

Anfang des 20. Jahrhunderts war das Vereinigte Königreich die größte Kolonialmacht der Geschichte mit Kolonien und Protektoraten auf jedem bewohnten Kontinent. Dies führte unter anderem dazu, dass Englisch zur Weltsprache Nummer eins wurde. Die Verfasserinnen der Liturgie berichten auch über die Zuwanderung aus den ehemaligen Kolonialländern und der daraus resultierenden kulturellen Vielfalt ihres Landes. Sie zeigen aber auch die Probleme, große soziale Unterschiede und die Ausgrenzung von Menschen auf.

Das Thema der Liturgie für den Weltgebetstag der Frauen 2022 ist die Verheißung Gottes, die wir im Buch des Propheten Jeremia (Jer 29,11) finden. Es ist ein „Zukunftsplan Hoffnung“ Wie kann diese Verheißung von Freiheit, Vergebung, Gerechtigkeit und Gottes Frieden ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen sein?
Thematisiert wird auch, welche negativen Folgen die technologischen Fortschritte auf die Umwelt hatten. Ebenfalls wird sich das Land zunehmend der Rolle im weltweiten Sklavenhandel bewusst, von dem es profitierte, der jedoch so viel Leid verursachte.

Ich kenne die Pläne, die ich für dich habe

Das Titelbild zum Weltgebetstag 2022 stammt von der britischen Künstlerin Angie Fox und ist eine Stickerei. In ihrem Bild mit dem Titel „I Know the Plans I Have for You“ (Ich kenne die Pläne, die ich für Euch habe) vereint die Künstlerin verschiedene Symbole für Freiheit, Gerechtigkeit und Gottes Friede und Vergebung.

Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder – sie alle sind herzlich dazu eingeladen in weltweiter Verbundenheit am Freitag, den 4. März 2022 gemeinsam den Weltgebetstags-Gottesdienst zu feiern.